Verfasst von: sarit77 | Januar 21, 2008

neue bilder

so nun habe ich auch einmal zeit gefunden, die gesammtelten bilder ein wenig zu sichten und ein paar davon online zu stellen.

viel spass dabei.

viele gruesse mitlerweile aus nicaragua, an alle die sich bei mir mal gemeldet haben, aber auch an alle heimlichen leser ;)

Verfasst von: sarit77 | Januar 21, 2008

chiapas

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nach den erholsamen tagen am meer hatte ich genuegend kraft getankt um ins hochland aufzuberechen, und so schob sich dann unsere deutsche karawane weiter. wir nahmen diesmal einen bus der ersten klasse um uns ein wenig komfort zu goennen und auch weil es ueber nacht ging. da moechte man doch schon etwas mehr beinfreiheit und bequemlichkeit haben. die spanischen filme verstand ich immer noch nicht. frueh morgens angekommen liefen mir ebenfall schon wieder bekannte ueber den weg. nunja ist eben eine typische reiseroute und in san cristobal, so hiss unser ziel, will jeder mal gewesen sein. die hochburg der zapatistas mit ihrem charismatischen anfuehrer marcos ist ein inbegriff aller reisenden. der kampf der zapatistas waehrt nun schon seit ueber 20 jahren fuer

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rechte der indigenen bevoelkerung. san christobal ist eine im hochland von chiapas gelegen wunderschoene stadt und strahlt einen gemuetlichen flair aus. sie laedt zum umher schweifen ueber den zocolo mit den zahlreichen restaurants und bars sein, man ist versucht alle der groesseren und kleinen museen (z.b. jade, bernstein, des schweizer naturkundlers blom) zu erkunden. darueber hinaus laden die wunderschoenen bunten maerkte zum durchstoebern nach allerlei indianischer handwerkskunst ein. selbige sind auch im stadt bild deutlich vertreten mit ihrer in den verschiedenst farblich gemischten trachten kommen sie aus den umliegenden bergen herunter um ihre waren feil zu bieten.

da die natur aber ebenfalls einiges hier zu bieten hatte, unternahmen wir eine tour mit bus und colectivo, um uns den canyon de sumidero nicht entgehen zu lassen. dieser zwar kuenstlich durch einen staudamm entstandene see zwengt sich immer noch duch ein ausserst romantisches tal mit steilwenden von bis zu 800 m hoehe. in diesem national park fuehlten nicht nur wir uns wohl. zahlreiche voegel und auch krokodile nennen diese kleine paradis ihr heim.

von san christobal aus ging es weiter nach palenque. diese runinestaette ist ebenfalls ein muss fuer mexoco-reisende. gluecklicher weise fanden wir eine unterkunft recht nah und hatten somit am naechsten tag nur einen gemuetlichen spaziergang auf das gelaende. unsere gruppe war nun mitlerweile recht angewachsen. in san christobal hatten wir ein belgisches paerchen kennen gelernt und mit einem chilenischen paerchen hatten wir uns hier auch wieder getroffen. allerdings auf dem weitlaeufigen gelaende verliert man sich doch recht schnell. palenque ist daher etwas ganz besonders, da es wirklich noch mitten im dschungel liegt und man hier dem entsprechend hindurchstreift. die lautstark bruellenden affen von letztem abend konnten wir allerdings in den baumwipfeln leider nicht entdecken. dessen tat dem jedoch keinen abbruch, da ach so dies ein beeindruckende historische staedte ist und man stundenland hier und da neue interesante details entdecken kann.

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von hier aus trennte sich unsere gruppe fuer eine weile. ich fuhr weiter nach merida.

Verfasst von: sarit77 | Januar 21, 2008

die pacific kueste

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nach so viel kultur und so vielen staedten, war ich nun zwar nicht reif fuer die insel, aber fuer den strand. und so machte ich mich mit einem kanadier mit dem sonderlichen namen „waid“, den ich in oaxaca kennen gelernt hatte auf den weg nach puerto escondido. bekannt war mir der ort bisher nur aus den mexicanischen liedern, welche ich allerdings ja nicht verstand. wir namen einen wahnsinnig guenstigen bus der zweiten klasse, welcher wohl schon seit den 60igern seine taetigkeit versah. das tat dem jedoch keinen abruch, da abgesehen von der klimaanlage es auch kaum unterschiede gab und schneller waren die luxusliner ebenfalls nicht auf der ausserst kurvigen und bergigen strecke. so ueberquerten wir die bergkette, welche die wolken des pazifik abhielt weiter ins festland vorzudringen und somit einen herrlichen nebelwald schufen. die huegeligen berge sind erstaunlich gut besiedelt, auch wenn man die kleinen huetten dichten gruen kaum ausmachen kann. und so genoss ich die 10 h fahrt hinunter an den strand. in puerto escondidos angekommen suchten wir uns ein guenstiges hostel fuer ca. 3 euro. viel zu erzaehlen gibt es ueber puerto escondidos nicht. die pazifik kueste hat wunderschoene straende, aber auch eine gefuerteten unterwassersog. nichts desto trotz konnte ich der versuchung nicht widerstehen etwas surfen auszuprobieren. nunja einfach ist es nicht und man braucht schon ein wenig ausdauer, ein meister ist schliesslich noch nicht vom himmel gefallen. wenn man allerdings da erste mal eine welle gestanden hat, will man mehr :) … die tage am strand waren laengst mal faellig gewesen, denn auch reisen ist anstrengend. nichts desto trotz habe ich auch hier ein wenig unternommen. z.b. ausfluege in die noerdliche mangroven landschaft, welche einem labyrinth gleichen. nach einer woche wurde ich dessen jedoch ueberdruessig und beschloss zum naechsten strand weiter zu ziehen.

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mit ein paar deutschen, welche ich tags zuvor kennen gelernt habe, gings also weiter nach mazunte. einem ebenfalls malerischen strand ca. 50 km suedlich. in mazunte ging es noch viel mehr tranquilo zu. ein verschlafenes kleines nest fern ab der hauptstrasse. nur zu erreichen mit dem colectivo. aber hier erst recht trifft man alte bekannte des weges wieder. die schoenen sandstraende locken fast jeden backbacker an um ein wenig zu verweilen. dem meeresrauschen sich hinzugeben und zu relaxen. tags ueber bodysurfing in der etwas staerkeren brandung oder auch mal beachvolleyball (wobei man gegen die semiprofessionellen mexicanischen strandgirls schon etwas ausgeschalafen sein sollte)

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oder auch mal ein ausflug zum schwimmen mit meeresschildkroeten, delfine beobachten oder zum schnorcheln. in der nahegelegenen strandbar kehrten wir regelmaessig ein, da wir mit den besitzern, einem argentinischen paerchen, uns recht gut verstanden und auch juri´s (einem der deutschen) seinen geburtstag mit landestypischem mescal begossen. und vor dem nachtprogram schaute man erstmal welchen gast man den heute in der huette hatte (skorpion, krabe und anderlei getier wechselten sich ab). und so verbrachte ich auch hier noch eine woche am strand.

Verfasst von: sarit77 | Januar 16, 2008

mitten in mexico

puebla ist eine 1,5 mio stadt und hauptstadt des gleichnamigen bundesstaates suedoestlich von mexico city. mit einem schoenen zentrum im ueblichen kolonialstil war sie jedoch recht sehenswert. ich bezog quartier in einem hostel mitten im zentrum mit einem wunderschoenen patio und cafe. besonders sehenswert war das hiesige museum, welches zur abwechslung eine sehr interessante austellung des iranischen nationalmuseums ueber persion bot. aber auch die exponate ueber die prehispanische zeit waren gut sortiert. lange verweilte ich allerdings nicht, da ich mit einem freund in cholula verabredet war. cholula ist eine deutlich kleinere stadt, dafuer aber mit unzaehligen kirchen versehen, es sollen 365 an der zahl sein und fuer jede gibt es im jahr ein kleines feuerwerk. eine der kleinsten, dafuer aber eine der bedeutensten befindet sich auf einem kleinen berg mitten in der stadt. bei diesem huegel handelt es sich um eine ebenfalls ehemalige pyramide der atzteken von ca. 62m hoehe. in cholula genoss ich ein wenig das wiedertreffen mit einem freund, so liesen wir uns am parque de central crepes mit nutella und bananen schmecken und kochten abends gemuetlich bei ihm zu hause. das wetter war leider hier nicht ganz so toll und so konnte ich den beruechtigten popocatepetl auch wenn er noch so nah war nicht sehen. erst am naehsten morgen zeit er mir sein unglaubliches antlitz. gestern noch in volken nicht auszumachen und dann ploetzlich so nah und beeindruckend. zu besteigen war er leider aufgrund letzterer aktivitaeten nicht. nur muehsam konnte ich mich davon loesen jedoch wollte ich nun weiter nach oaxaca. der hauptstadt des naechsten bundeststaates. die fahrt dauerte zwar einige stunden, war dafuer aber ein erlebnis fuer sich. es ging hinauf und hinab durch die berge des hochlandes. auch oaxaca ist vom kolonialen stil deutlich gebraegt und gefaehlt mit ihrem flair vielen reisenden besonders. untergekommen war ich in einem schoenen kleinen hostel mit gemuetlichen patio umringt von vielen pflanzen, haengematten und dergleichen. gefuehrt wurde das hostel von drei indios. eine einladung zum klettern der drei nahm ich gern an. am vormittag schauten wir bei einem kletter-indor-kontest zu, bei dem der juengst daran teil nahm und den zweiten platz belegte. am nachmittag ging es dann hinaus um am richtigen felsen zu ueben. so leicht wie in der halle war es zwar nicht mehr aber doch dafuer auch viel schoener und mit herrlichem ausblick verbunden, den abend ruehte ich meine beanspruchten muskeln aus. in der gemeinschaftskueche wurde dann dem namen enstprechend gemeinsam gekocht und von der perle oaxacas gekostet :) … ein weitere schoenes erlebnisse waren der besuch der ruinenstaedte monte alban der zapoteken, gelegen auf einem berg oberhalb oaxacas. die anlage ist sehr gepflegt und bietet tolle einblicke in die verschiedenen baukuenste und das astrologische wissen der damaligen zeit. zudem hat man einen tollen blick ueber die umliegenden taeler … in der „naehe gelegen“ lagen salzquellen, welche herrliche formationen bildeten, die versteinerten wasserfaellen glichen. um dorthin zu gelangen, nahmen wir eine busfahrt von etwas mehr als 1 stunde auf uns, um dann in ein colectivo zu wechseln und mit diesem ueber eine schotter und schlampiste noch mal gute 1,5 h zurueck zu legen. die fahrt auf der holzpritsche hatte sich aller dings wirklich gelohnt und so erholten wir uns von den strapazen in wunderschoenen salzpools von denen wir einen grandiosen blick auf das uns zu fuessenliegende tal boten. oaxaca an sich hat aber auch viele sehenswuerdigkeiten zu bieten, ohne dass man sich langer strapazen aussetzten muss. die zahlreichen wunderschoenen kirchen muss ich wohl nicht mehr erwaehnen. das in einem ehemaligen konvent untergebrachte museum bot ebenfalls interessantes ueber die geschichte der hiesigen indigenen voelker und aber vor allem auch ueber die unabhaengikeitsbewegung.

Verfasst von: sarit77 | Dezember 26, 2007

jahresendzeitstimmung?

FROHE WEIHNACHTEN, MERRY CHRISTMAS, FELIZ NAVIDAD

wuensche allen noch froehliche restweihnachten und einen guten rutsch ins neue jahr.

zum ersten mal habe ich die feiertage nicht im kreise meiner familie verbracht und es ist schon ein wenig komisch. sitze hier gerade in einem cafè mit palmen und kakteen und geniesse eine naranjada. alles andere ist auch viel zu heiss dafuer. die sonne scheint und es sind wohl an die dreissig grad. sitze zum glueck um schatten und schaue dem bunten treiben auf der strasse zu. draussen ziehen ein paar touristen und viele einheimische vorbei, alles bunt gemischt. zur zeit befinde ich mich in livingston, einer kleinen stadt am oestlichen rande guatemalas. die atmosphaere ist dem entsprechend karibisch und afrikanisch. werde jetzt noche einen kuehlen bananashake geniessen und dann mal ins meer gehen.

 ich hoffe ihr habt schoene tage und geniesst die freien stunden ganz ohne stress und hektig.

Verfasst von: sarit77 | Dezember 14, 2007

mexico’s golfkueste

mein naechstes ziel war el tajin. hierbei handelte es sich ebenfalls um eine prae-spanische stadtanlage, welche hauptsaechlich von den tolteken gebraegt wurde. um dahin zu kommen nam in den bus fuer 250 peso nach papantla, einer kleinen gemuetlich und verschlafenen stadt, mit schoenem zocolo und den ueblichen musikalischen nachtleben. tajin war nicht weit davon entfernt und ebenfalls beeindruckend mit den zahlreichen ballblaetzen und pyramiden. ausserdem konnte man dort die voladores bewundern, die fliegenden taenzer, welche sich kopfueber von einem hohen mast im kreise herunter schrauben. so genoss ich dort die zeit und entspannte im gruenen gras umgeben von tempelanlagen aus dem 600  bis 900 jahrhundert.

den naechsten morgen ging es schon weiter, vorher gabs noch schnell ein paar tacos zum fruehstueck – man gewoehnt sich an so einiges, in richtung xalapa. da das hostel total leer war stieg ich in einem hotel ab, welches auch noch guenstiger war. viel platz gab es allerding dort nicht. aber ich wollte ja dort auch nur schlafen und nicht wohnen. xalapa hatte zwar nicht viel zu bieten aber auch hier gab es ein antropologisches museum, welches sich hauptsaechlich mit der kultur der olmeken beschaeftigte. diese hatten eine veranlagung zu riessigen steinkoepfen von mehreren metern.

nach ein paar tagen brach ich auf nach puebla.

Verfasst von: sarit77 | Dezember 14, 2007

Mexico City

nun wie auch der letzte gemerkt haben sollte, ist der blog nicht ganz so aktuell. aber in erster linie will ich ja auch reisen, erleben, menschen treffen und geniessen und nicht die meiste zeit im internet verbringen. wie dem auch sei, werde ich versuchen alles ein wenig aufzuarbeiten, auch wenn ich wohl nicht in der bisherigen ausfuehrlichen form alles wiedergeben werde.

also stehen geblieben war ich bei mexico city. dort wollte ich rechtzeitig zum unabhaengigkeits tag sein und schauen was so dort alles passiert und ueberhaupt wollte ich mir die stadt anschauen, da ich schon viel gehhoert habe, wenn auch nicht gerade viel positives. besonders der verkehr soll schrecklich sein und so stuerzte ich mich mit meinem grossen rucksack direkt ins ubahngewimmel. nach dem ich mir angesehen hatte wie es funktioniert, stellte ich mich an eine der tueren und und schob mich mit aller kraft rueckwaerts in die bahn hinein, solange bis die anderen nachgaben. um taschendiebe brauchte ich mir keine sorgen zu machen. die konnten eh nich fliehen. ich fuhr direkt ins zentrum, dem zocolo. denn da war das hostel in dem ich mich mit james verabredet hatte. das hostel war also super zentral und bot von der dachterrasse mit bar eine herrliche aussicht. auf dem zocolo war natuerlich am naechsten tag eine ganze menge los, einige hatten sogar schon die nacht dort verbracht um einen der besten plaetze zu ergattern. die feierstimmung war ein wenig durchtraenkt von dem gedanken, ob alles friedlich von statten gehen wuerde, da es doch einen „zweiten praesidenten“ mexicos gab, welcher in der vorangeganenen wahl im letzten jahr unterlegen war. und so war die polizei auch ueberall praesent. die menschen waren schon natuerlich ganz gespannt auf die ansprache des praesidenten am abend. doch bevor es abends los ging, schaute ich mir die stadt an und das am besten vom aussichtsturm. die offiziell 20 mio metropole war schon ein riessiger moloch und soweit man sehen konnte ziehrten die flanken der umliegenden berge noch selbst behausungen. die stadt wimmelte auch von leuten. aufgrund der feierlichkeiten waren viele strassen gesperrt und die menschen boten ihre waren aus ganz mexico feil. mexico hat allerdings auch einiges zu bieten und so besuchte ich unter anderem das leo trotzki museum, das dolores olmedo museum, in dem auch einige werke von frida karlo ausgestellt waren. da die massen immer mehr in das zentrum draengten, beschloss ich im hostel zu bleiben und mir das treiben von oben an zu sehen. die party auf der dachterasse war es alle mal wert und zum abschluss gab es ein tolles feuerwerk direkt ueber unseren koepfen. tagsdrauf ging es nach teotihuacan einer der interessantesten und aeltesten anlagen in mexico (mit der 70 m hohen sonnenpyramide), dem schrein der jungfrau von guadelupe, welche dort erschienen sein soll und damit zu einer der bedeutensten figuren latino americas geworden ist. ein weiterer punkt den man sich in mexicos hauptstadt nicht entgehen lassen darf, ist das antropologische museum. diese umfrangreiche ausstellung aller kulturen mexicos ist wirklich beeindruckend aber auch schon etwas zu viel des guten, ich verbrachte mit einer bekannten dort 5 geschlagenen stunden und habe wohl lediglich 75% der ausstellung gesehen. ansonsten gibt es noch zahlreiche andere museen und moglichkeiten die man in mexico city erleben kann. allein am zocolo ist die kathedrale beeindruckend und darunter befindet sich die tempelanlage der atzteken.  dies war im uebrigen meist die uebliche form der kolonialisierung und ausmerzung des einheimischen glaubens.

im nachhinein betrachtet, hasst man die stadt oder man liebt sie, und hassen kann ich mexico city einfach nicht.

bei einreise nach mexico ist es notwendig eine touristenkarte auszufuellen und abstempeln zu lassen. leider wurde ich an der grenze doch sehr deutlich aufgefordert weiterzufahren und somit war ich nicht im besitz einer solchen. daher musste ich mich zum migrationsbuero begeben und auch wieder aus mexico ausreisen zu koennen. diese karte zu erhalten kostete mich einige muehe und geduld. und ohne ausreichende spanischkenntnisse ist dies auch ein kleines abenteuer. das deutsche konsulat war dabei leider wenig hilfreich mit informationen. nachdem ich dort mehrere stunden verbrachte und 230 pesos dem staate ueberlis, konnte ich auch getrost der noch fernen ausreise entgegensehen. wie ich spaeter bei einem mitreisenden es miterlebte, hatte ich noch etwas mehr glueck und bekam die buerokratie nicht in vollem umfang zu spueren und kam auch noch einigermassen guenstig davon.

Verfasst von: sarit77 | November 17, 2007

:)

habe hier schon eine weile nix mehr eingetragen. aber im moment bin ich eben mit reisen beschaeftigt. in erster linie ist dies auch der grund des blogs und nicht umgekehrt. also habe ich es mir gut gehen lassen und genossen.

vielen dank erst einmal fuer die lieben glueckwuensche. ich bin wohl auf und kern gesund und treibe mich in guatemala herum. was ich in den letzten beiden monaten erlebt habe, werde ich nach und nach hier aufarbeiten.  und lerne ein wenig spanisch und geniesse die gastfreundschaft einer lieben famiele. danke chirstiane. es ist eine einmalig schoen das leben in xela zu erleben.

momentan befinde ich mich auf wochendend urlaub in san pedro de laguna am lago de atitlan und feiere ein wenig mit freunden die ich hin und wieder auf meiner reise kennengelernt habe.

 sofern es mir die taeglichen aktivitaeten erlauben werde ich hier ein wenig aktualisieren. bis dahin einen schoenen winter.

sandor

ps: seit getroestet in 2200m  wird es hier nachts auch a-kalt.

Verfasst von: sarit77 | Oktober 14, 2007

mexicos hochland

nach mehreren tagen aufenthalt in zacatecas viel mir die trennung von den vielen neu gewonnenen freunden doch etwas schwer, aber ich wollte weiter. und so stieg ich frueh im morgengrauen in den bus nach guanajuato. der bus war nicht wirklich voll und so starteten 6 fahrgaeste und 2 busfahrer weiter richtung sueden. unterwegs hatte ich wieder etwas gelegenheit mein spanisch zu verbessern, da die filme nur in heimischer sprache liefen. offensichtlich schienen die busfahrer die strecke auch noch nicht so oft gefahren zu sein, denn sie suchten doch zu haeufig den weg und fragten hier und da. nuja ob nun 7 oder 8 stunden war ja auch egal und fuer 180 peso konnte man ja nicht meckern. irgendwann kamen wir ja schliesslich an und ich zog in die stadt mir eine bleibe zu suchen, diesmal entschied ich mich fuer eine kleine gemuetliche pension bei einer mexicanischen familie. danach gings ab in die stadt. ich durchstreifte die zahlreichen, engen kleinen gassen, durch die sich autos und auch busse zwaengten. es ging berg auf und berg ab und durch einige der zahlreichen tunnel hin zum zocolo, dem markt platz. wie fast immer ist dieser von vielen baeumen gebraegt und von cafes und restaurants umsaeumt. man trifft sich hier um den schatten zu suchen und den musikern zu lauschen. tagsdrauf ging es in verschiedene museen. das wohl bekannteste ist das museo de mumia, dort kann man verschiedenste mumien des 19. und 20. jahrhunderts bestauenen, welche teilweise einzigartige erhalten sind. abens ist immer etwas irgendwo, dennn die stadt ist voller studenten und so langweilt man sich hier ganz bestimmt nicht. die universitaet ist so manchem auch aus filmen bekannt, habe ich mir sagen lassen (desperado). leider hatte ich hier nicht so viel zeit und daher gings nach einem gemuetlichen fruehstueck auf der terasse nun weiter in das wesentlich kleinere san miguel de allende. hier spielte sich alles am zocolo ab. so lagen auch hier die bedeutensten sehenswuerdigkeiten im naeheren umkeis, was einen kurzbesuch deutlich vereinfachen sollte. da ich fuer das kommende wochenende in mexico city verabredet war ging es auch direkt am naechsten morgen weiter.

Verfasst von: sarit77 | September 26, 2007

die ersten tage in mexico

in chihuahua angekommen nahm ich mir mit meinen qwasi nicht vorhanden spanischkenntnissen ein taxi zum hostel, da es schon fast mitternacht war, gab es eh keine andere alternative. am hostel angekommen, musste ich leider feststellen das keiner war, mh willkommen in mexico. naja neben an war ein hotel und so konnte ich nach einwenig preisverhandlungen ein zimmer fuer 14 dollar fuer die nacht bekommen. am naechsten morgen schaute ich nebenan vorbei. da war dann auch jemand. nun wie sich herausstellte war ich der einzige gast und man vermutete, dass ich nicht mehr kommen wuerde. egal so zog ich dann in das hostel ein. irgendwie war es eher wie in eine famlie, so als einziger gast und das betreiberpaerchen war auch super nett. ein fanzose und eine mexicanerin mit sohn und toechterchen. danach gings ab in die stadt, da die saison vorbei war, gab es auch fast keine anderen touristen zu sehen, eigentlich gar keine. naja aber wie ein tourist seh ich sowieso kaum aus. tauche ja gut ein in die masse der mexicaner, solange ich den mund nicht aufmache. in der stadt gab eis ein nettes gewusel aus menschen und autos die sich durch die alten strassen waelzten. es gab einige kirchen aus dem 16. und 17. jh zu sehen, den palacio de gobirno und natuerlich konnte ich mir nicht das „museo de la revolution“ entgehen lassen. hier hatte der gauner und spaetere revolutionskaempfer pancho villa gelebt und so konnte man einiges aus dieser zeit bewundern und einiges ueber die geschichte mexicos erfahren. am abend war ich zu einer fotoausstellung geladen, welche ich mir unbedingt anschauen sollte! also zog ich am abend noch mal in die stadt zum hiesigen kulturhaus. interessanter weise war die person, bei der ich mich melden sollte nicht zu finden und die austellung entpuppte sich als klassikkonzert. mexico eben. aber das konzert war ebenfalls sehr interessant. abends schaute ich im hostel auf der grossleinwand noch einen film ueber pancho’s leben, mit antonio banderas.

tags drauf genoss ich noch mal den flair einer mexicanischen stadt und ging in eine mir empfohlenes kleines restaurant. da ich nichts sagen konnte und die erklaerungen auch nicht verstand, bekam ich alles gezeigt, was es so gab. so ist die essenswahl doch viel interessanter. das mexicanische essen ist im uebrigen doch aeusserst lecker!!!

das hostel organisierte mir die weiterfahrt mit dem bus nach zacatecas. als ich am busterminal zu angegebener zeit meinen bus nicht sah, blieb ich noch ganz ruhig, doch als 20 min spaeter immer noch keiner da war wurde ich unruhig und sprach dort einen mitarbeiter von „omnibus de mexico“ an. der stoppte in letzter sekunde einen bus. also schien sich die busnummer geaendert zu haben und so hatte ich gerade noch glueck nicht die nacht am terminal verbringen zu muessen. die tour ging ca. 8 stunden ueber nacht hinauf ins mexicanische hochland auf 2200m. die buse sind in der deluxklasse im deutschen standard und somit sehr bequem zu reisen. und kosten tut es auch nicht gerade viel. da der bus halb leer war, hatte ich auch viel platz zum ausbreiten.  morgens ereichten wir dann zacatecas und ich stieg in den bus hinunter in die stadt fuer ganze 4 pesos. das hostel lag direkt im zentrum hinter der kathedrale. so genoss ich erst einmal den anblick von der terasse und fruehstueckte ein wenig. dabei traf ich einen frensh-canadier. da er die stadt schon ein wenig kannte, zogen wir genmeinsam los und er zeigte mir die wichtigsten sehenswuerdigkeiten. so fuehren wir zuerst mit der seilbahn hinauf zu „la boufa“ und genossen den anblick der huegeligen stadt, welche ihren ursprung dem erzabbau verdankt. die stadt is von kleinen strassen durchzogen und mit zahlreichen kirchen gespickt. fast alle haeuser im zentrum sind noch im kolonialstil der spanischen grunder erhalten geblieben. ausserdem ist ein aquedukt erhalten geblieben welches von einem der vielen parks umgeben ist. ausserdem sind zahlreiche museen ua. von pedro und rafael coronal zu bewundern. welche pre-spanische kunst wie zb. ueber 8000 masken, aber auch bilder von dali, van gogh, picasso,  chagalle, miro, goya. unglaublich was es alles so zu sehen gab. die stadt pulsierte gerade vor leben, es fand da jahrliche drei wochen daurende volksfest stadt und so stroemte alles hinaus auf den festplazt, dort gab es zusaetzlich eine unmenge von fressbuden mit allem moeglichen was die mexikanische kueche hergab, suessigkeiten im ueberfluss, fahrgeschafte, rodeo und konzerte von mexicanischer pop hin zu tradioneller volksmusik. so schlenderte man tagsueber durch die zahlreichen schoenen parks und besuchte das ein oder andere museum und ging abends zu feste.  auf dem marktplatz direkt neben der kirche marschierten am ersten sonntag als hoehepunkt die schulspielmanszuege auf, vorneweg wurde die ikone der jungfrau von guadelupe getragen und unter trommeln und trompeten sowie unzaehligen ohrenbetaeubenden kanonenschuessen wurde der einzug in die kathedrale gefeiert. wenn man dem treiben mal entrinnen mochte, so konnte man in der direkt unter der stadt befindlichen silbermine die disco besuchen. und ausklang fand ich gemuetlich auf der terasse zitzend und den naechtlichen anblick ueber zacatecas schweifend.

Verfasst von: sarit77 | September 5, 2007

las curces

in las cruces angekommen gab es ein herzliches wiedersehen mit monica, welche ich ganz am anfang meiner reise in anchorage kennen gelernt habe. das war ja nun schon dreieinhalb monate her. ich war eingeladen in ihrem hause mit einem schoenen garten und teich mich zu erholen so lange wie mir zu mute war. nach den vielen tagen an so vielen verschiedenen orten war es doch mal wirklich sehr angenehm an einem ort zu bleiben und auch einfach mal nix zu tun. tagsueber war es sowieso viel zu warm dafür. and den nachmittagen wurde es dann kühler und so das wir einige kurzunternehmungen starteten. so ging es als erstes in den white sands national park. dort findet man wohl den wirklich weissesten sand der welt. obwohl die sonne stetig darauf scheint, ist der sand nicht heiss und man kann barfuss umher wandern, die dünen hinunter rutschen oder einfach mal rumliegen. ausserdem unternahmen wir einige jeep touren. so konnte ich in verschiedenem  gelände meine fahrtechnischen fähigkeiten unterbeweis stellen. spass macht es alle mal mit dem jeeb über felsen zu klettern oder sandünen hinauf zu brausen. ausserdem besuchten wir ein hostel einer deutschen ganz in der nähe. am wochenende testeten wir die barszene in mesilla, einem kleinen typischen mexikanischen dörfchen. in dem auch schon billy the kid schon verweilte, allerdings nur im knast. so konnte ich erste erfahrungen in richtiger mexikanischer küche sammeln. und die ist doch seeeeehr köstlich.

am samstag ging es nach vergeblicher suche nach einem internetcafe daran, meine lady leider zu verkaufen. vorher musste ich noch zur post, was auch gar nicht so einfach war, da ich wieder kreuz und quer durch die stadt duesen, da alle post offices underschiedlich auf hatten. so war es dann auch schon nachmittag und ich startete mit ponch im schlepptau zum autoverkauf. ich hatte dies lange vor mir hergeschoben und hatte eigentlich auch jetzt noch keine lust dazu, aber es musste halt sein. also fuhren wir zum ersten autohaendler hier in der naehe. aber das angebot war nicht so doll, vierhundert dollar und nur wenn er wirklich gut rollt. naja und zeit hatte er auch keine sich das auto anzuschauen. also gings zum naechsten. eigentlich nur ein ganz kleiner haendler und er erleuterte mir das er normalerweise nicht mit so alten autos handelt. aber ich wahr ihm sympatsich und andersrum. so schwaezten wir eine ganze weile ueber wandern und bergsteigen. der gebuertige iraner erzaehlte mir, dass er den mt. mckinley schon mehrfach bestiegen hat und eben den everest und zahlreiche andere berge im himalaya ebenfalls :) , das jon (krakauer) zur zeit auch in new mexico lebt und er in 1996 auch im base camp war. wem dies nichts sagen sollte, dem empfehle ich das buch „in eisigen hoehen“ und ueberhaupt seine werke. nunja also nach einer ganzen weile waren wir uns einig. ich erhielt 500 dollar und das obwohl er sich das auto nicht mal wirklich angeschaut hatte. das ging wirklich einfach, denn ich hatte schon mich gedanklich darauf eingerichtet den restlichen tag autohaendler abzuklappern. am abend war ich durch monicas cousin auf eine mexicanische hochzeit eingeladen. es wurde selbstverstaendlich jede menge koestlichkeiten aufgetragen und die mariachi band spielte auf.

nach anderthalb wochen war es nun zeit aufzubrechen und so ging es richtung el paso. monica übergab mich kurz vor der grenz ihrem exfreund der auf der anderen seite in ciudad juarez wohnt und mahnte an ihre worte zu denken. fuer amerikaner ist wohl mexico die dritte welt und alles hier ist doch sooo gefährlich und ich sollte blos aufpassen auf mich. nunja josè führte mich durch die stadt und brachte mich anschliessend zum bus. und auf gings nach chihuahua.

Verfasst von: sarit77 | September 3, 2007

grand canyon – flagstaff – las cruces

auf dem weg zum grand canyon schlugen wir unser lager kurz vor dem national park am alten highway auf und genossen den herrlichen ausblick und das allabendliche schauspiel am nachthimmel. am morgen ging es ueber den osteingang in den park hinein. wir staunten ueber die riessigen dimensionen des durch den colorado river ausgewaschenen canyon, welcher eine unzahl von verschiedenen farbschichten des gesteins zeigt. daher stoppten wir an zahlreichen stellen um dies aussicht zu geniessn. dort trafen wir auch einen frank, unterwegs mit seiner bmw gs quer durch usa und canada. da im an den national park angrenzenten national forest wildcampen 1/4 mile vom highway erlaubt ist, nutzten wir dies natuerlich aus. am naechsten tag standen wir mal richtig zeitig auf, um die wanderung hinunter in den canyon zu unternehmen. da mir jedoch bereits nach 2 h mein knie deutlich schmerzte musste ich doch umkehren. naja das war nach den zahlreichen wanderungen das erst mal und somit  zu „verschmerzen“. leo stieg weiter ab und sogar bis ganz hinunter zum fluss, wovon jeder ranger tunlichst abraet … die alte kampfsau ;) … dagegen setzt mich an gemuetliches plaetzen und entspannte den rest des tages.

am naechsten tag trennten wir uns nun da vier wochen, da ich in richtung new mexico fahren wollte und leo jemand bekanntes in san diego besuchen wollte. sodann fuhr ich in richtung flagstaff. auf dem weg dorthin besichtigte ich das wupatki national monument, welches  eine vielzahl von ueber 1200 jahre alten pueblo haeusern und zahlreiche felsmalereien bot. im anschluss bestaunte ich eine mehrer vulkan krater und lava felder.

in dem kleinen gemuetlichen, an der route 66 gelegenen staedtchen flagstaff genoss ich nun nach zahlreichen tagen in der natur mal wieder etwas das nachtleben. ausserdem bot flagstaff einen botanischen garten mit endemischen kulturen und ein observatorium, in welchem in den 1930ern pluto entdeckt wurde. so konnte ich mir am abendlichen himmel den jupiter noch mal etwas naeher anschauen. nach zwei tagen brach ich nun richtung new mexico auf. unterwegs besichtigte ich das walnut canyon national monument mit zahlreichen indianischen gebaeuden welche an den felswaenden errichtet wurden. ein paar meilen spaeter legte ich einen weitern stop ein, um mir den „meteor crater“ anzuschauen. ein 1200m grosses loch das von einem 45m grossen meteor in den boden von arizona geschlagen wurde. ein weiteres highlite auf dem weg war der petrifiet forrest national park. hierbei handelte es sich um die ueberbleibsel von vor 250 mio jahren in schlam versunkenen baeumen, welch nunmehr versteintert waren. diese in den verschiedensten farben schillernden steine sind eine laune der natur, welch nur in der naehe von vulkanausbruechen auftreten. obwohl ich auf der alten route 66 nun untwegs war, bot diese wenig reize, denn die strecke wurde zur interstate 40 ausgebaut. also fuhr ich auf einer nebenstrasse und gelangte durch verschiednen reservate der apache, zuni und ramaha navajo. im letztern verbrachte ich dann auch die nacht. abends hatte ich noch ein schild fuer ein trade fair und und rodeo gesichtet, welches ich nun doch unbedingt mal sehen wollte. da die beschilderung zu wuenschen uebrig liess, fragte ich im oertlichen polizeibuero nach. als in dann eintraf, waren die feierlichkeiten schon im gange und eine parade zog an mir vorbei. angefuehrt von einem spielmannszug zogen diverse schoenheitskoeniginnen, schulwagen und andere an mir vorbei. am eingang lernte ich eine lehrerin kennen, welche mir in gespraech einen eindruck ueber die kultur und probleme der ramaha-navajo geben konnte. im anschluss schaute ich mir das tradionelle pow wow und das rodeo an. beim bis in die nacht hinein stattfindenen pow wow traten die verschiedensten altersgruppen mit ihren farbenpraechtigen kostuemen zum friedlichen wettstreit an. die tanz- und gesangskultur zu sehen war ein besonderer genuss. obwohl die festivitaeten noch am sonntag weitergingen, fuhr ich weiter zum el morro national monument. an diesem siedlungsgebiet hatten erste indianer eine natuerlichen pool als wasserquelle genutzt und sich im stein verweigt. dies nahmen zahlreiche spanische eroberer im 17.  jh. zum anlass gleiches zu tun.  im anschliessenden el mapais national monument besichtigte ich einen ehemaligen vulkan und eine eishoele, welche durch einen 17 milen langen lava tunnel entstanden war. diesen zum teil eingestuerzten tunnel konnte man auch noch an einigen anderen stellen besichtigen. da ich allerdings nicht die richtige ausruestung bei mir hatte, belies ich es bei einem vorstoss von 100m. allein ist dies sowieso nicht ganz ungefaehrlich und zur statistik wollte ich hier nicht werden. nach der besichtigung einer natuerlichen steinbruecke fand ich dort ganz in der naehe einen kostenlosen campground mit schonem ausblick auf das tal, in welchem man den erkalteten lavastrom noch deutlich erkennen konnte.

da ich in anchorage eine einladung erhalten hatte, sollte es am naechsten tag dann nun nach las cruces gehen. doch leider war die letzte geplante tag strecke nicht machbar so wie ich es mir zumindest vorstellte. meine lady muckte ein wenig. unterwegs platzte mir der kuehlerschlauch und ich musste in sky city, einem truckstop und spieler ort eine zwangspause einlegen. gefrustet ging ich abends ins casino und spielte ein wenig black jack um mich abzulenken, denn etwas anderes gab es dort nicht und ich wusste nicht so recht woher ich denn jetzt einen neuen schlauch bekommen sollte. da mir die abschleppvariante kostenmaessig abschreckte, entschied ich mich den schlauch mit mehreren lagen teflon band und isolierband zu flicken. gluecklicher weise hielt dies auch einigermassen und erreichte ich am abend las cruces. so gab es doch noch ein herzliches wiedersehen mit monica, ausserdem lernte ich ihren bruder francisco (poncho) kennen.

Verfasst von: sarit77 | September 3, 2007

las vegas – zion – bryce

las vegas war wieder mal eine ganz andere welt. eigentlich muss man sagen ist es ein welt fuer sich. das hostel in dem wir wohnten war ganz nett und hatte sogar einen pool. das war bei diesen temperaturen wirklich eine angenehme tagesbeschaeftigung. fuer sich gesehen ist es sowieso ratsam den tag auf diese weise zu verbringen, denn es ist nun mal in las vegas alles auf die nacht ausgerichtet. dem zu folge unternahmen wir nur einen kurzen spaziergang den „strip“ hinunter und schauten uns alles noch mal nach abenddaemmerung an. wir schauten uns ein casion nach dem anderen an, jedes versucht mit den anderen zu konkurieren und so faellt das eine noch pompoeser aus als das andere. von springbrunnen die eine show liefern in dem sie meterhohe fontainen im takte der musik in die luft schleudern, den von jedermann zu bestaunenden weissen tigern von siegfried und roy hin zu nachbildungen europaeischer baukuenste, wie den eifelturm, roemischer und venezianischer gebaude. so entsteht zumindest etwas der eindruck in fremden welten zu wandeln. leider sind doch die darin enthaltenen casionos sehr eintoenig gehalten und so zerplatzt die seifenblase doch recht schnell. des spielerherzen glueck wollte bei mir keine so richtige stimmung aufkommen lassen und so schlenderte ich nur hindurch ohne einen einzigen cent zu setzen. dies taten andere fuer mich und auch in summen welche mein reise budget doch bei weitem uebersteigen. einen anderen reisen, den ich spaeter traf, beschrieb las vegas als 3-tage-stadt. laenger haelt man es dort nicht aus. und so war es auch bei mir. ich genoss einfach etwas die glitzernden und schillernden fassaden und brach dann auf in richtung zion national park als naechstes ziel.wir steuerten zion allerdings nicht direkt an und machten einen kleinen schwenk richtung suedosten um uns den hoover damm etwas naeher anzusehen. diese in den 1930ern gebaute 221m hohe staumauer staut den lake mead auf eine laenge von 170 km auf. der damm war gleichtzeitig die teibende kraft fuer die entwicklung las vegas, da viele bauarbeiter damals zum gluecksspiel dort hin fuhren. strom wird allesdings nicht fuer las vegas produziert. danach ging es in das lake mead recreation area an dem wir uns am see einen stellplatz suchten und die isomatte unterm sternenhimmel ausrollten.am naechsten tag ging es vorbei am vallay of fire zum national park. unterwegs hielten wir hin und wieder und manchmal auch unfreiwillig, weil die gelangweilten ranger, welche die polizeilichen hoheitsrechte dort besitzen mich stoppten und nach dem rechten fragten.in zion angekommen erfolgte das uebliche spiel, d.h. visitor center abklappern und dann gings auf schlafplatz suche um unoetige campgroundgebueren zu umgehen. wir wurden auch recht schnell mit einem schoen gelegenen plaetzchen fuendig. abends wurde wieder gemeinschaftlich essen gezaubert und der fantastische sternenhimmel bewundert … fuer den naechsten tag hatten wir uns als erstes den trail hinauf zum „angel landing“ ausgesucht. dieser weg fuehrte steil hinauf durch einen kleinen canyon und oft scharf am abgrund vorbei. belohnt wurden wir mit einer grandiosen aussicht auf das uns zu fuessen liegende tal. am nachmittag gings einen etwas gemaechlicheren weg noch zu den „upper emerald pool“ einem tief in den felsen geschnittenen becken mit dazugehoerigem see. unterwegs trafen wir eine gruppe deutscher unterwegs durch west-usa im schnelldurchlauf. am abend feierten wir mit den deutschen dann auch in leo’s geburtstag hinein. den zweiten tag hatten wir uns den „virgin river trail“ vorgenommen. dieser trail fuehrte im flussbett entlang durch die „narrows“, einem schmalen in atembraubender weise ausgewaschenen canyon hinauf zu einem kleinen wasserfall. die wanderung im fluss war wirklich ein besonderes erlebnis und beeindruckt in besonderem masse. der beste hike seit dem ich unterwegs bin. die nacht ging es wieder auf unseren spot, diesmal zu dritt. bernie, ein berliner hatte sich uns angeschlossen. wie wir spaeter erfuhren, hatte er sich eine kleine auszeit von der schule und den produktion von erwachsenen-filmen genommen ;) der bryce canyon national park stand nun als naechster auf der liste und so fuhren wir in kolonne richtung osten weiter. unterwegs wurde mal wieder waesche gewaschen, emails gecheckt, der lebensmittelvorat aufgestockt und kolibries beobachtet. so trafen wir nachmittags ein und nahmen uns zu dritt ein plaetzchen auf dem campground. liessen uns die besten hikes erleutern und machten es uns am lagerfeuer abends gemuetlich. beim bryce canyon handelt es sich eigentlich nicht um einen canyon sonderen um eine einseitige abruchkante im ausgewaschenen colorado plateau. so erkundeten und bestaunten wir als erstes das sog. amphitheater, einen wanderweg der hinab in die schluchten und zu den ausgewaschenen saeulenfoermigen gebilden fuehrt, welche in den verschiedensten farben des sandsteines erstrahlen. diese bizarren formationen bildeten ein wahres labyrint, durch welches wir unsere bahnen zogen. abends wurde selbstversaendlich wieder gekocht. am lagerfeuer sass diesmal noch unsere neu dazu gekommenen froehlichen zeltnachbarn bram und ide und so hatten wir wieder viel zu erzaehlen, auszutauschen und zu lachen. ausserdem genossen wir die doch deutlich kuehleren naechte. am naechsten tag fuhren wir zum suedlichesten punkt des nationalparks, dem „raibow point“ dort starteten wir nach langem suchen nach hinweisschieldern zu einem schoenen trail mit herrlichen aussichten auf die weite des plateaus. nachdem heute leo fuer uns gekocht hatte,  ging es zum visitor center. dort besuchten wir die skyshow einen witzig und interessanten vortrag ueber die lichtverschmutzung, die sterne und das weltall. danach konnten wir uns die sterne und planeten durch zahlreiche aufgebaute teleskope naeher betrachten. da ausserdem gerade die perseiden stattfanden, war zusaetzlich ein schoener sternenregen zu beobachten. so genossen wir unser kleines drei monatiges jubilaeum.

nach dem bryce canyon ging es anschliessend weiter ueber die kleine stadt page hin zum lake powel. hier erfrischten wir uns, denn die temperaturen nahmen schon wieder deutlich zu. unser planmaessiger naechster stop sollte eigentlich monument vallay sein, aber da es leo nicht so gut ging, liessen wir die sache etwas ruhiger angehen. da wir uns im navajo reservat befanden, fragten wir hoefflich, ob wir etwas abseits der strasse unser lager aufschlagen koennten. wir sollten nur das zelt wegen der klapperschlange geschlossen halten. jetzt wussten wir auch die komischen geraeusche tags zuvor zu deuten. wir suchten uns ein schattiges plaetzchen und relaxten etwas. am naechsten tag ereichten wir dann schliesslich monument vallay das jedem durch seine typischen felsen aus der malboro werbung bekannt sein duerfte. wir genossen zwar den anblick eine weile, entschlossen uns aber nicht ewig hier aufzuhalten und die safari-artige tour durch das tal zu unternehmen. wir schauten uns lediglich das museum ueber die navajo code talker an, welche im zweiten weltkrieg als funker eingesetzt wurden. dieser code war von den japanern nicht zu knacken. spaeter ging es weiter richtung sued osten durch die reservate hin zum grand canyon.

Verfasst von: sarit77 | August 31, 2007

vom mono lake bis zum death vallay

 mono lake

nachdem ich mir ein gemuetliches plaetzchen mit einer traumhaften aussicht auf den mono lake gesucht hatte, konnte der tag nun enden. am darauf folgenden tag stand ich zeitig auf um da oben abgebildete bild zu schiessen. nach dem fruehstueck (es gab mal wieder haferbrei – welches doch dank amerikanischer chemieproduzenten doch leckerer schmeckt als es sich anhoert) fuhr ich hinunter zum visitor center von lee vening. dort traf ich leo wieder, der gerade dabei war alle angestellten in schach zu halten. sie waren alle ausschliesslich damit beschaeftigt seine bilder auf cd zu brennen. ;)   … nachdem ich in dieser zeit das internet genutzte hatte, konnte ich doch noch ein paar informationen ueber diese gegen erhalten. so machten wir erkundungstouren zu den south fufa, ehmaligen fumarolen, die nun aus den wasser herausragten und besichtigten vulkancrater die ein breites feld an bimssteinen und obsidan hinterliessen. da die vulkane seit 600 jahren nichts ruhten, entschieden wir uns etwas laenger zu bleiben. am naechsten tag war ein bluegrass konzert und danach waren wir auf eine party bei „hamburger“ eingeladen. um uns die zeit zu vertreiben, liesen wir uns ein wenig im salzsee treiben und entspannten an den zahlreichen anderen seen in der umgebung. auf einer tour erfuhren wir auch noch etwas mehr ueber die entstehung der tufa und probierten von den zahlreichen fliegen larven :)   … das bluegrass konzert war sehr erfrischend. wie immer haben wir wieder zahlreiche leute kennengelernt und ausgelassen zu der frohen musik getanzt.

tufa

doch nun sollte es endlich richtung death vally gehen. die strasse fuehrte vorbei an manazar, dem amerikanischen interierungslager fuer japanische einwohner im 2. weltkrieg, und lone pine, einem kleinen staedchen vor der grossen leere.

 wir fuhren direkt hinein in die merkliche einsamkeit, die letzte tankstelle verkaufte nur noch unleaded und dass zu wucherpreisen, auf den sehr steinigen zelt platz. zum glueck waren diese hier kostenlos. wer wollte hier auch schon freiwillig campen. einzig und allein trafen wir uwe wieder. nunja angenehm war hier etwas anderes, 38C und das um ca 23 uhr dazu ein wind der sich anfuehlte als wurde man direkt vor einem foen mit stufe drei sitzen. zum schlafen lies ich die tuer offen, aber so richtig konnte ich nicht einschlafen und morgen nur nicht vergessen die schuhe zu konntrollieren, wegen der skorpione. …

an hiking war bei diesen temperaturen kaum zu denken. im visitor center machtenw wir uns mal wieder schlau und kuehlten uns ein wenig ab. danach gings zu badwater dem „tiefpunkt“ in den usa mit -85.5 m. – einem salzsee, schauten uns die natural bridge an und fuhren durch verschiedenfarbig schillernde canyon. ab 10 uhr war der spass vorbei 50C im schatten und den gabs fast nirgends,  im auto platzen bereits die ersten limodosen und alles moegliche schmolz dahin incl. wir. also schlichen wir uns in eine lodge mit grossem swimmingpool und genossen den restlichen tag in angenehmerer atmosphäre. nur am abend war ich ein klein wenig irritiert als ich die oertlichkeiten am campground aufsuchte und kurz vor dem hinsetzen diese niedliche tierchen wahrnahm. nunja begeisterung kam gerade nicht auf.

black widow

nach eine zweiten eher schlaflosen nacht, besichtigten wir noch den mosaik canyon und ich wanderte zu den wanderduenen hinaus. danach ging es mir leider nicht mehr so gut und hatte deutlich mit der hitze und vermutlich einem schlechten getraenk zu kampfen. die erlkoenige deutscher autohersteller nahm ich so gar nicht mehr war. so ging es nur mit mueh und not in richtung las vegas.

Verfasst von: sarit77 | August 31, 2007

geburtstag

 geburtstag

liebe isabella,

ich gratuliere dir ganz herzlich zum geburtstag und wuensche dir nur alles erdenklich gute. viele geschenke und schoene stunden.

ich denk an dich

Verfasst von: sarit77 | August 29, 2007

yosemite

nachdem ich mir nun ein wenig zeit mit neuen berichten gelassen habe, werde ich mal die letzten wochen so stueck fuer stueck aufarbeiten. zum einen hatte ich nicht wirklich viel lust mich stundenlang vor den rechner zu setzen und zum anderen bin ich in den letzten wochen nicht so oft an computer herangekommen. in den libraries ist die zeit meistens limitiert da es ja kosten los ist, sonst wuerden all zu viele touristen vorbeischauen und die rechner stundenlang blockieren ;) … wenn man an allerdings auch draussen in der natur unterwegs ist und die diversten national parks abklappert, so kann man sich eben schlecht motivieren. nunja ich hab es geschaft und weiter gehts … und zwar mit dem yosemite national park

am 18.7. verliess ich nun san francisco richtung sierra nevada. da dies am spaeten nachmittag geschah, legte ich auf halber strecke einen stop zum naechtigen ein. die gegend wurde zumehmends trockener und die farbe gruen wandelte sich mehr und mehr in gelb. die temperaturen am naechsten morgen waren auch schon deutlich hoeher als ich es von der kueste gewohnt war … wer im uebrigen meint, dass man in san francisco das strandleben in vollen zuegen geniessen kann, den muss ich leider enttaeschen. die temperaturen sind bedingt durch den pazifik meines erachtens doch nicht gerade im badewohlfuehlbereich … also ging es in der gemaesigten hitze ueber zahlreiche serpentinen und durch manche schluchten  so langsam hinauf zu yosemite. als sich das yosemite vallay auftat, bot sich ein beindruckender anblick. das tal war um rahmt von steil aufragenden bergen wie el capitan, glacier point view und natuerlich half dome.

da das tahl recht langezogen ist (25 milen) benoetigt man einige zeit bis man ins yosemite village vordringt. dahinter verbirgt sich eine ansammlung von diversen haeusern, wie dem visitor center, dem backcountry center, dem supermarkt und diversen lodges. dazu gibt es noch verteilt zaehltplatze. fuer den naechsten tag buchte ich mir eine tour und fand leo auf campground 4. hierbei handelte sich um einen walk in zeltplatz, was sich ja spaeter als gut so erwiess. dies bedeutet das man sein fahrzeug draussen abstellt und nicht darin schlaeft. so brachte ich meine notwendigen sachen zu leo’s zelt und verstaute meine lebensmittel in den food loggern. uber die baeren machten wir uns nicht all zu viele gedanken, da wir ja schon durch einige „bearcountries“ gereist waren. nachts hoerte ich zwar etwas in der ferne poltern, drehte mich aber um und schlief weiter. als ich am naechsten morgen zur lady kam, blieb mir erstmal der mund offen stehen und ich brauchte eine zigarette. nun ich hatte offensichtlich etwas im van uebersehen und dies nahm sich wohl ein schwarzbaer zum anlass, mal genauer nach zu schauen. wie ich dann spaeter vom aufgebrachten ranger erfuhr, lernen die kleinen dass schon von ihren eltern, dass man sich einfach gegen die scheibe druecken muss, die dann ein wenig nachgibt und man so den gummie rauspulen kann. dann muss der baer nur noch die scheibe zur seite klappen und dahin ist meine windschutzscheibe. der baer klaetterte sodann in meinen van rein und durchsuchte meine kisten zielstrebig aufs Genaue. ich hatte darin ein noch eingeschweisstes stueck kaese, eine kleine packung china-nudeln und den o-saft vergessen. das ergebnis kann man in der galerie bewundern. da ich nun eine neu windschutzscheibe brauchte, sagte ich meine geplante tour ab und machte mich auf die suche, wo ich denn diese bekommen koennte. leider war die schnellste moeglichkeit, selbst dort hin zu fahren. also fuhr ich mit sonnenbrille und ohne scheibe nach merced welches 80 meilen entfehrnt ist. das einzig postive war daran, dass ich endlich mal klare bilder schiessen konnte. zum glueck traf ich unterwegs weder auf einen scheriff noch auf zu viele insekten. nur eine 8 cm libelle zerschellte an meiner stirn. die jungs in der autowerkstatt hatten auch ihre freude an meinem auftauchen, waren alle super nett und so verging die zeit recht schnell. die scheibe musste ebenfalls noch 150 meilen zuruecklegen, denn sie musste erst bestellt werden. nach 3 stunden war aber alles erledigt und ich konnte zurueck in den yosemite np. achja ein straffticket hab ich aber doch auch bekommen, denn es kosten 100 dollar, lebensmittel im auto zu lassen. obwohl es wohl hunderte male im jahr dort passiert, hatten auch die ranger mal etwas neues und so wurde ich am naechsten tag angesprochen, ob ich denn derjenige sei, der aus alaska runter kam.

nachdem ich nun bisher mit allerlei anderen dingen beschaeftigt war konnte ich den zweiten tag in yosemite endlich mal wandern gehen. und so gingen wir hinauf zum glacier point, der leider doch recht ueberfuellt war, da es auch eine busline auf der anderen seite hinauf gab. weitergings an den nevada falls und anderen wasserfaellen. bei ersteren legten wir eine kleine erfrischungspause ein und badeten in den pools. der hike ueber 18 km auf und ab durch das tal mit zahlreichen ausblicken auf den half dome (the norce face) hatte uns hungrig werden lassen. also legten wir am naechsten tag eine ruhepause ein und gingen am fluss etwas baden.

half-dome.jpg

tags darauf starteten wir (leo, uwe – ein deutscher den wir auf dem campground kennengelernt hatten und ich) zeitig zu dem 27 km hike, nahmen uns ausreichend proviat mit und fuhren mit dem im park verkehrenden schattelbus zur ausgangsstelle. die wanderung hatte einige doch recht heftige steigungen parat und so erklommen wir doch die zahlreichen stufen am anfang etwas muehevoll. der weg zog sich und dazum kamen noch ein paar magenprobleme meinerseit, doch nach 5 stunden erstechten wir den gipfel. zuvor hatten wir aber am letzten stueck noch zu kaempfen. dieses war so steil, dass man stahlseile dafuer gespannt hatte, an denen man sich hinhauf ziehen kann. vorsicht ist allerdings trotzdem geboten und es erwischt wohl auch jedes jahr 2 -3 die daneben treten oder greifen. leider ging es hier etwas schleppend voran und es staute sich. von oben bot sich jedoch dann ein grandioser blick ueber das tal und wenn man direkt an der kante stand um so mehr. wie man in der galerie sehen kann geht es doch steil hinab. nach einer stunde traten wir den rueck weg an und auch diesmal nutzten wir die gelegenheit eines pools zum erfrischen. abends feierten wir etwas und den abschied, denn weiterings am naechsten morgen.

durch den noerdlicheren teil des national parks ging es hinaus in richtung osten auf dem highway 120. vorbei an zahlreichen seen wie dem tenaya ging es ueber den tioga pass (3000m) hinueber in den inyo national forrest. am abend erreichte ich mono lake und genoss den sonnenuntergang.

Verfasst von: sarit77 | August 24, 2007

neue bilder die zweite

so nun habe ich dank thorsten ein eigenes header bildchen hochladen koennen. danke nochmal! … das bild habe ich am mono lake aufgenommen. bei den kleinen inseln in der mitte und den huegeln rund herum handelt es sich um vulkane die nun sein mehr als 600 jahren ruhig sind :) … der see ist ein salz see mit 10% … da kann man sich ruhig mal treiben lassen …

ansonsten hab ich in der galerie jetzt mal auch noch ein paar bilder aus alaska und canada in entsprechende ordner gelegt

textliche beschreibungen der letzten wochen folgen noch 8)

Verfasst von: sarit77 | August 21, 2007

neue bilder

in der gallerie habe ich eien link eingefuegt, der zu meinem web album fuert, aich hier aus platzmangel nicht so viele einfuegen kann.

viel spass beim anschauen

Verfasst von: sarit77 | August 20, 2007

geburtstage

hiermit gratuliere ich meinem vati und der karo noch nachtraeglich zum geburtstag und wuensche das aller beste!

Verfasst von: sarit77 | Juli 27, 2007

west coast usa

in seattle habe ich mich nicht so lange aufgehalten, habe mir nur am hafen das feuerwerk des 4th july angesehen und bin dann weiter gefahren. da ich meinen schlafplatz ganz in der naehe des ursprungs des flugzeugherstelers boeing hatte, konnte ich nicht umher mir dies auch anzuschauen. beginnend in einer alten holzhalle reicht die flugzeugausstellung ueber die anfaenge hin zu maschinen aus dem ersten und zweiten weltkrieg und weiter bis in die heutige zeit, ausserdem gab es ausstellungen zur raumfahrt geschichte incl. orginal trainigsmodel des labormoduls der iss … nunja fuer mich alles sehr interessant und so verbracht ich da ungewollter weise dann doch gleich 4 h! … die fahrt fuehrte spaeter dann weiter in richtung tacoma durch das marpele valley mit blick auf den aus der landschaft herausragenden mt. rainier, einem 4395 m hohen vulkan der cascade range. diese kette zieht sich quer durch das ganze land mit zahlreichen vulkanen. in dem kleinenen gemuetlichen tacoma (tacoma wird evtl. den brueckenbauern etwas sagen – galopping gertie) legte ich tags darauf einen stop ein um das historische museum zu durchstoebern und anschliessend das nahe gelegene museum fuer glas, welches zahlreiche kuenstwerke sowie eine grossartige live demonstration bot. (tacoma wird evtl. den brueckenbauern etwas sagen) am nachmittag steuerte ich dann olympia an, die hauptstadt washingtons. ebenfalls ein sehr huebsch anzusehendes staedtchen mit einem schoenen capitol und einer sich aus der masse der stadte herraushebenden kleinen altstadt. da sich viele studenten fuer die dortige uni entscheiden ist alles auch etwas junger und vor allem alternativer angehaucht. insbesondere gibt es dort viele kleine theater in denen allabendlich vorstellungen laufen. beim durch die stadt schlendern, stiess ich auf ein kleines caffe in dem live music gespielt wurde, so dass ich dort haengen blieb und spaeter noch mit der band etwas drinken ging. nachher wurde ich auch gleich bei einem von ihnen zum naechtigen eingeladen (help yourself :) ) … am naechsten morgen, 07.07., hab ich natuerlich erstmal mutti angerufen und zum 65. geburtstag gratuliert, danach ging es ueber kleine staedtchen wie aberdeen nach pacific ocean, ocean city und ocean shore. wie die namen schon erahnen lassen liegt alles am pacific und ist einfach traumhaft schoen, endlose lange sandstraende vereinzelt unterbrochen von felsen die noch der brandung standhalten. da man dort direkt am strand fahren darf, was ich jedem nur mal empfehlen kann :) , tat ich dies auch, denn so konnte ich denn direkt auch den sonnenuntergang geniessen. danach fuhr ich noch ein wenig, denn man kann ja nicht den ganzen tag nur faulenzend am strand herumliegen. in westpoint suchte ich mir dann einen schlaftplatz am meer. der ort war in sofern intressant, da dort zwei segelschiffe liegen sollten. frueh zeitig ging ich dann in den hafen und man sah sie schon herausragen. eines der schiffe kam mir auch etwas bekannt vor, nun die meisten werden es wohl auch schon mal gesehen haben, denn die „lady washington“ wurde fuer die dreharbeiten von „piraten der karibik“ verwendet. aber egal darum ging es mir nicht so sehr, es waren wirklich schoen rekonstruktionen von schiffen aus dem 18 jh., die crew war gerade mit deckreinigen beschaeftigt, doch sie nahmen sich zeit fuer mich und prompt lernte ich alex kennen. einen deutschen, der schon seit vielen jahren hier lebt aber gebuertig auch aus dresden stammt. so bekam ich dann sogar ne intensivfuehrung mal in deutsch :) … spaeter kurfte ich immer an der kueste uber die 101 entlang und genoss dich traumhaften ausblicke auf das meer und die straende. am spaeten nachmittag ging es mit einem abstecher nach oregon ueber zwei riessige bruecken ueber den columbia river wieder ins landesinnere. ziel war der mt. st. helens. diesen geschichtstraechtigen vulkan konnte ich mir nicht entgehen lassen und so nahm ich den umweg in kauf und fuhr bis nahezu an die fussspitze des berges um dort mein lager aufzuschlagen. in der freuhen morgensonne des naechsten tages schaute ich mich im visitor center um, studierte die ereignisse des 18. mai 1980 genauer. dieser vulkan ist schon sehr interessant anzuschauen und immer noch ein wenig aktiv, so dass man kleine rauchvolken sehen kann … wow mein erster aktiver vulkan … man kann es kaum wiedergeben, aber fuer mich war das schon sehr beeindruckend. die messstadtionen zeigten auch ganz genau an, wenn der berg wieder etwas rumorte und sich schuettelte. zu einem spaeteren zeitpunkt weiter unten auf dem weg zurueck, konnte ich dann auch noch fuehlen, wie sich ein kleines erdbeben anfuehlt. nach diesen eindruecken brach ich nun wieder in richtung sueden auf, fuhr ueber vancouver (das erstere in welchem ein kleines fort der hudson bay company wieder aufgebaut wurde) und portland (sah fuer mich wie jede andere grosse stadt aus und so habe ich keinen stop eingelegt) hinein nach oregon auf den hwy 5. spaeter drehte ich dann wieder in richtung westen um zurueck an die kueste zu kommen. so fand ich dann auch abends ein sehr lauschiges plaetzchen zum naechtigen in der naehe von lincoln. ein parkplatz direkt an der steilkueste mit blick auf den ocean. der naechste morgen began mit einem traumhaften sonnenaufgang und tief liegendem nebel in den buchten. da schmeckt das fruehstueck doch besonders gut. den ganzen tag lang fuhr ich dann wieder am pazifik entlang uber kurvige kleine strassen und legte zahlreiche kleine stops zum geniessen ein. die landschaft war sehr abwechslungsreich, von steilen cliffs mit tiefen vom wasser ausgehoelten canyons oder hoelen in denen seeloewen ihr zuhause gefunden hatten,  bis hin zu endlos langen sandstraenden mit haushoehen sandduenen (dune city). in longolis rastete ich fuer die nacht. tagsdrauf traf ich mich mit leo wieder und so suchten wir uns dann abends einen gemeinsamen spott, welchen wir in einem etwas abgelegenen und leeren campground auch fanden. dort machten wir es uns gemuetlich bei einem haenchen und dem dazugehoerigen bier :) … nach relextem tagesbegin versuchte ich in brookings noch ein richtiges kennzeichen zu bekommen, aber das ist mit diversen huerden verbunden wie zb dem nachweiss, das man mind 6 monate in oregon lebt oder eben einem fuehrerschein aus oregon, den man ganz einfach machen kann, vorausgesetzt man weisst dafuer nach, dass man mind. 6 monate dort lebt ;) … naja also ging es nun hinein nach california! direkt im norden liegt der redwood national park, denn man sich nicht entgehen lassen darf und so informierten wir uns auch direkt ueber die besten trails dort und starteten dann entsprechend los. dieser trail fuehrte durch riessige redwoods (sog. kuestenmammuthbaeume) von meist 100 m hoehe und einem alter von 600 – 2200 jahren hinunter zur kueste. auf dem trail trafen wir ein paar maedels mit denen wir uns abends zusammen einen campground suchten. dieser spot bot so einiges, einen ausblick auf den ocean mit sonnenuntergang und walen in der bucht. dort genossen wir die zeit im humboldt-land ;) … weiter gings morgens fuer leo und mich durch die redwoods in richtung san francisco auf der 101 und 01 an der kueste entlang. am nachmittag rollte ich dann bei leichtem nebel ueber die golden gate brige hinein nach downtown san francisco und so kroch mir doch ein klein wenig gaenzehaut den nacken hinauf. gleichzeitig konnte man einen ersten blick auf alcatraz werfen. die hostelsuche war ein wenig schwierig, da zum einen wochenende und auch noch hochseaison war. aber wir fanden etwas und konnten von da aus unsere touren zu fuss durch die stadt starten. da sf sehr huegelig ist, hat man doch ganz schon zu tun. den ersten abend besuchen wir eine veranstaltung fuer elektronische tanzmusik in oakland um den klaengen von den bekannten dj’s „kyau & albert“ zu lauschen. sf ist halt eine typische grossstadt und so war ich mit meinem van doch auch immer ziemlich beschaeftigt mich durch den einbahnstrassenjungel zu wuehlen auf der suche nach einem parkplatz … handbremse nicht vergessen! da steigerungen von bis zu 30%. so ist per pedes die bessere alternative und so wandern wir durch chinatown hin zum hafen mit fishermans warf einem interessanten mix aus shops, vielen seefood-restaurants und dem ganzen hafengetrubel mit segel- und einigen museumsschiffen. das hostel mussten wir noch mal wechsteln da kurzfristige verlaengerung nicht moeglich war. auf der anderen seite der strasse wurden wir praktischer weise fuendig und landeten in einem nun fast deutschen zimmer mit madels aus gluecksburg und koeln. leo fuhr schon mal weiter und ich blieb noch ein wenig in sf. denn ich wollte noch mal versuchen ein kennzeichen mit registierung zu bekommen, da mein alaska-plate nun langsam auslief. aber wiedererwarten war das mal wieder ganz schon schwierig. fuer die registierung benoetigte ich ebenfalls einen californischen fuehrerschein, aber wenigstens musste ich keinen nachweis fuer den laengeren aufenhalt hier nachweisen, nur eine andresse angeben, also so konnte ich den fuehrerschein machen, was recht interessant war, so schrieb ich den test (zum glueck in deutsch) welcher aehnlich dem deutschen ist, aber doch recht einfach, so dass ich ohne auch nur mal irgendwelche verkehrsregeln zu stuedieren nur wenige fehler macht und ihn bestand. bekommen hab ich trotzdem keinen, da ich noch eine praktische fahrpruefung machen sollte, die gibts aber nur bei terminlicher vereinbarung. naja ich brauchte ja nur die bestaetigung, also konnte ich fortfahren mit dem antrag. leider muss man in california aber auch noch einen smoke-test machen, bei dem ich mit der lady nicht so gut abschnitt und somit mal wieder nur teilerfolge erziehlte und nur eine temporaeres zeichen bekam. aber damit darf ich wenigstens wieder herumfahren. am letzten tag stand noch alcatraz auf dem plan, dass konnte man sich ja nicht entgehnlassen. passend dazu gabs auch herrlichen sonnenschein und fast keinen wolken, wass fuer die golden gate bucht eher die ausnahme ist. uns so stieg ich morgens noch auf den coit tower um mir die stadt von oben anzusehen. die fahrt auf die insel war recht kurz und als ich das eiland war dies schon ein wenig komisch. viele kamen und gingen von hier und es ist natuerlich fuer einige personlichkeiten wie „al capone“ bekannt wegworden. so unternahm ich eine 2stuendige audio tour und erschloss mir die insel. spaeter fuhr ich noch mal zur golden gate bridge um den wolkenlosen himmel auszunutzen und ein paar bilder zu machen. am spaeten nachmittag ging es dann in richtung sierra nevada.

Verfasst von: sarit77 | Juli 17, 2007

vancouver

nach den den vielen einsamkeit im norden und den eher doch recht kleinen staedten kam ich nun in vancouver an. die grosse der stadt war schon doch sehr uberwaeltigend und erschlug mich ein wenig. in den vielen tagen zuvor war kein vergleich zu dieser stadt zu finden. ueber lions’gate bridge hinein nach downtown. die hochhausschluchten und das gewusel der vielen autos war eine doch ungewohnte situation und so steuerte ich auch erstmal direkt das hostel an. da die halbinsel recht uebersichtlich unterteilt war, fiel es mir nicht schwer die richtige strasse zu finden. einen geeigneten parkplatz dafuer um so mehr. obwohl das hostel eigentlich schon ausgebucht war, hab ich mit ein wenig charme doch noch ein bettchen bekommen. das hostel ist nicht gerade eine augenweide und auch schon nicht mehr so weit entfernt von den eher unangenehmeren strassenzuegen. so bekam man schon manchmal eine kleine schow geboten, wenn man aus dem fenster sah. aber dafuer ist es wohl mit 10$ eines guenstigsten hostels in ganz amerika.

in vancouver traf ich mich mit leo wieder und da er schon ein wenig frueher da war, schlenderten wir am nachmittag durch die stadt, das war auch ganz gut so, denn ich brauchte etwas zeit um mich an die vielen menschen (ueber 2 mio) und diese hektik zu gewoehnen. ist schon ein kleiner kulturschock gewesen. die stadt besteht aus vielen extremen und alles ist dicht beieinander. hohe wolkenkratzer aus glas neben kleinen alten haeusern aus dem des letzten jahrhundert. es gibt vielerlei interessante dinge zu sehen oder einfach auch mal die aussicht am haven zu geniesen. so gibt es einen sehr grossen park, den man mit allen moeglichen fortbewegungsmitteln erkunden kann. deneben sind viele straende welche bei herrlichem wetter doch zum relaxen einladen. so lernten wir auch gleich leute kennen und spielten am strand volleyball. am 1. juli ist canadaday und diesen genossen wir im stanley park wie viele andere auch. dort machten wir es uns am wasser gemuetlich und genossen den ausblick auf die skyline und das feuerwerk. den nationalfeiertag feiern canadier doch deutlich anders als wir deutsche, denn hier ist es nicht nur ein einfacher arbeitsfreier tag sondern viel mehr ein wenig „indentitaetstag“. und so sahen wir auch ueberall menschen auf den strassen mit faehnchen in der hand oder wie bei uns zur wm des oefteren zu sehen, leute mit den nationalfarben und dem ahornblatt im gesicht. sehenswertes gab es vor allem in chinatown (aber nur tagsueber), gastown – einem alten hafenvirtel mit nun vielen restaurants, bars und shops. um sich mal ein gesamteindruck zu verschaffen, nutzte ich den nahegelegenen Harbour Centre Tower. bei schonem wetter kann man sogar vancouver island sehen. am spaeten nachmittag nutzte ich die gelegenheit und ging zu verguenstigten preisen in die vancouver art gallery. die ausstellung nannte sich von monet bis dali und dementsprechend war sie auch, man konnte ausserdem von gogh, picasso, rodin und viele weitere aus dem kunstuntericht bekannte kuenstler sehen :) das war schon wirklich mal sehr schon viele dieser werke mal in natur zu bewundern. abends ging es dann mal ins nachtleben von vancouver mit ein paar einheimischen, die ich in der galerie kennengelernt habe.

am naechsten tag ging es noch mal zum strand um etwas sonne zu tanken. spaeter brach ich in richtung seattle auf.

Verfasst von: sarit77 | Juli 11, 2007

kamloops in richtung vancouver

puenktlich um 9 h schaute dann auch carl vorbei um mich zu der versprochenen fuehrung durch die einzellen loks und wagons abzuholen. wie ich erfuhr handelte es sich gar nicht wirklich um ein museum sondern nur um das depot fuer den museumszug. aber alle waren sehr bereitwillig mir die schaetzchen zu zeigen :) . nach der detailreichen fuehrung gings weiter in richtung wistler, dem zukuenftigen austragungsort fuer die olympischen winterspiele in 2010. die landschaft auf dem weg dahin aenderte sich doch zunehmends in weite ebenen und steppenlandschaft. diese wurde von grossen und kleineren taelern durchbrochen. so legte ich im sehr romatischen marple canyon eine mittagsrast ein. an den drei seen konnte man zahllose kleinere und grossere libellen beobachten. eine landete sogar direkt auf meiner handflaeche, womoeglich um etwas herumzuposen ;) . die fahrt ging weiter durch ein tief zerklueftetes tal, welches vom fraser river, der nun beachtliche ausmasse angenommen hatte, tief eingeschnitten wurde. die sich am abgrund entlang schlaengelnde strasse war hin und wieder recht eng und des oefteren von steinschlag bedroht. als ich in whistler ankam war es leider schon nacht und nun hatte es auch noch zu regnen angefangen (das erste mal seit jasper). der ort ist doch sehr europaeisch aufgebaut und man sieht ueberall die anzeichen des drohenden ansturms von touristen. die stadt ist ueberhaeuft mit jungen leuten und reichen touristen. da es mir daher dort nicht ganz so gefiel, ging es weiter in richtung vancouver durch eine 100 km langen baustelle.

Verfasst von: sarit77 | Juli 11, 2007

von radium gehts in richtung westen

so es wird nun langsam mal zeit wieder etwas fest zu halten und euch mit neuen infos zu versorgen, ob ich denn dann auch hier alles direkt auf den aktuellen stand der dinge bringen kann wage ich zu bezweifen, schliesslich kann ich die gutmuetigen bibliothekaren nicht ganz so schamlos ausnutzen und das einheimische volk hat schliesslich auch ein recht auf internet …

nach meinem aufenthalt in den heissen quellen habe ich mal ein paar zweckmaessige dinge erledigt, schliesslich muss mein auto auch von zeit zu zeit etwas zuwendung erfahren. habe einen neuen scheinwerfer gekauft, um das kurz zu erlaeuteren, bei diesem typ auto kann man keine gluehbirnen wechseln, die sind fest integriert! und ein paar weitere nuetzliche dinge und lebensmittel natuerlich auch … habe mir eine kleine styropor box geholt und kaufe mir nun regelmaessig eiswuerfel im kilopack, so kann ich dann auch mal was frisches wie milch und obst und wurst und andere sachen kuehlen … ein bier schmeckt nunmal nur kalt … naja obwohl ich eine einladung fuer den abend auf eine kleine party hatte, wollte ich doch nun weiterziehen und so fuhr ich noch am spaeten nachmittag in richtung golden zurueck. kurz dahinter lief mir auch noch ein puma ueber die strasse, die sieht man eigentlich fast nie, selbst einheimische koennen kaum davon berichten, tja und mir lief er fast vors auto … so wie eine herde ziegen ein paar tage zuvor in einer kurve. weitergings in richtung glacier & revelstoke national park. auf dem weg dorthin ueberquerte ich den roger pass, den ehemals hoechsten punkt der trans-canada-zugpassage. mitlerweile unter tage verlaufend, ist dies die wichtigste zugverbindung zwischen ost und west. die damalige strecke wurde von einigen lawinenungluecken heimgesucht, so dass man sich fuer einen tunnel entschied. alles fein dokumentiert im gleichnamigen museum und dem trail auf der ehemaligen strecke. im nationalparks ist das wildcampen streng verboten und auf picknick plaetzen ist das stehen ueber nacht ebenfalls nicht erlaubt, um so mehr freut man sich, wenn man einen versteckten picknick platz findet, der eher schon zum campground ausgebaut ist und den man dann noch ganz fuer sich allein hat :) so konnte ich mir unter den 17 stellplaetzen den schoensten aussuchen und braucht noch nicht einmal etwas zu bezahlen. der platz war nicht ausgeschildert und so kam auch den ganzen abend niemand vorbei. die einzige menschenseele die ich traf, war der muellmann am naechsten moregen, welcher fleissig die baerensicheren muelltonnen entleehrte. er erwischte mich grad beim zaehne putzen und winkte freundlich. so genoss ich dort noch zwischen riessigen alten nadelbaeumen direkt am kleinen fluesschen mein fruehstueck. danach brach ich zu den nicht weit entfernten, kleinen, auf steegen angelegten wanderwegen der helmlocktannen und spaeter der giants cedars. diese wege fuehren durch ein nur noch wengig erhaltenes gebiet von wirklich wahnsinnig hohen baeumen mit einem durchschnittlichen alter aus der zeit von christopher columbus. kurze zeit spaeter machte ich in einer wiederum voellig anderen umgebung rast, hier zeigte sich ein wahres vogelparadies auf. es handelte sich dabei um ein sumpfgebiet, welches man ebenfalls auf holzsteegen erkunden konnte. nach so viel natur war ein wenig abwechslung ganz gut und so besichtigte ich im anschluss in revelstoke das railway musemum (original dampflok und die geschichte des roger passes) und das oertliche historische museum. so nun war es zeit auch mal was fuer mich zu tun und so liess ich mir von einem ehemaligen eishockey trainer mal die haare schneiden, denn das wurde nun wirklich mal langsam zeit :) … da nun langsam der abend naeher kam begab ich mich nun auf die suche nach einem neuen plaetzen (siehe galerie), fuendig wurde ich am nach dem ort benannten staudam und dem dazugehoerigen meilenlangen see. dies war gar nicht so verkehrt, so konnte ich am fruehen morgen mir das brachtsstueck etwas naeher betrachten (@mlt: aber ohne sniper) … die gruppe an leuten die durch die mauern und hoch zur krone gefuehrt wurden war recht klein (zwei hollaender und ich)  und somit konnte man auch mal etwas ins detail gehen. war schon recht beeindruckend, da mich der columbia rive doch noch des oefteren auf meiner reise begleiten wuerde. der dam gehoert zu einem riessigen zusammenhaengenden stromerzeugungsnetz in canada und den usa und mach 25% der wasserenergie fuer ganz b.c. nach der besichtigung war es zeit wieder ein paar kilometer voranzukommen und so machte ich mich auf den weg nach kamloops. es ging durch zahlreiche enge und tiefe aber auch durch von gletschern ausgeschliefene weite ebenen vorbei an wieder endlosen riessigen seen. der unterschied war allerdings, das die besiedelung dieses gebietes doch deutlich hoeher ist und man an vielen sehen haeuser und dazugehoerige bootsteege sehen kann.

in kamloops schaffte ich es gerade noch in das native museum zu kommen. da ich der letzte war, bekam ich eine privatfuehrung  der leiterin und so konnte ich mal wieder einige fragen loswerden. dazu zeigte sie mir auch ihr persoehnliches gewand … eigentlich wollte ich mir auch noch den museumszug anschauen aber da kam ich dann doch wirklich zu spaet, aber ich hatte glueck und man bot mir ein fuehrung fuer den naechsten morgen an … so schaute ich mir nur noch ein wenig die doch recht huebsche stadt an und schlug mein lager direkt in naehe des zuges auf.

sooooo nun schliesst die bibo … bis zum naechsten mal

Verfasst von: sarit77 | Juni 28, 2007

von jasper nach radium hot springs

da das wetter in den bergen immer etwas unbestaendig war konnte ich vormittags immer mit etwas regnen und so liess ich die tage etwas ruhiger angehen. nach der reperatur konnte ich nun die besichtigungen fortsetzen und ohne auto ist man in jasper ziemlich arm dran, da alles doch ganz etwas auseinander liegt … als naehstes fuhr ich also zum medicine lake und genoss den anblick, danach gings weiter zum maligne lake, welcher auf fast allen postkarten vertreten ist und fuer den jasper auch so bekannt ist, nunja die boats tour fuer schlappe 43,50 can$ musste dann doch nicht sein, also wanderte ich etwas am see und beschloss weiter zu fahren.  als naechstes fuhr ich dann mit der gondel auf den whistler (den sog. hausberg jaspers) um von dort bei nun herrlichem wetter die aussicht auf den ort und seine zahlreichen sehen zu geniessen. zwischendurch  auf der fahrt dorthin legte ich ein paar stops ein um die an der strassen spazieren gehenden schwarzbaeren zu beobachten. die lassen sich dort mitlwerweile gar nicht mehr stoehren. die nacht verbrachte ich am pzramid lake, welcher seinen namen vom gleichnahmgen gegenueberliegenden berg hatte. tags darauf ging es zum naehsten berg, dem mt. edith carvell, einer krankenschwester welche sich im ersten weltkrieg verdienstvoll fuer alle verwundeten eingesetzt hatte. direkt am fusse des berges war ein noch zugefrohrener see, welcher von einen dazugehoerigen gletscher gespeisst wurde. nach einer kleinen wanderung gings dann weiter zu den athabasca falls welche sich muehevoll in den felsen geschlieffen haben, zur abendsonne doch schon wieder beindruckend, eigentlich wollte ich dort gar nicht so lange verweilen, doch als ich dort drei paerchen aus sueddeutschland kennenlernte, verloren wir uns ein wenig in der zeit und schliesslich luden sie mich auch noch zum grillen ein, da konnte ich doch nicht wiederstehen und verbrachte auch die nacht auf dem rastplatz. die sechs waren mit ihren umgeruesstenen und nun gelaendetauglichen lkw’s unterwegs, wer mehr erfahren moechte kann dies unter der seite von helge & brigitte unter links. am naechsten morgen ging es zeitig weiter in richtung columbia icefield, der groessten zusammenhaengenden icemasse nach den polkappen, so glaube ich ;) … aber zuerst luden auf der strecke dorthin noch die ein oder anderen wasserfaelle und einige schoene ausblicke auf die berge zu einigen stops ein. fuer gegen 11h hatte ich auf dem athabasca galcier eine wandertour gebucht. ich glaube das zu beschreiben wuerde noch einen weiteren tag vor dem pc bedeuten, es war wirklich traumhaft und vor allem waren wir nicht in den touristen bussen die ueber ein stueckchen des gletschers chaufiert wurden, sondern bewanderten den ganzen! am spaeten abend gings noch weiter nach lake louise. der dortige see ist zwar ebenfalls sehr spektakulaer in die bergwelt eingefuegt, da steilaufragende faellswende und in weiterer entfernung ein gletscher ihn umrahmen, aber eben doch wieder sehr touristisch und sehr ueberlaufen. nach einem kurzen zwischenstop in einem hostel, in dem es zu ging wie im taubenschlag, und einer dusche, ging es auf einen rastplatz. dort traf ich im daemmerlicht wieder ein deutsches paerchen und einen italiener, welche sich fuer den naechsten tag die 6-gletschertour vorgenommen hatten. da ich diese auch unternehmen wollte, schloss ich mich direkt an. diese wanderung war wieder und ich glaube ich wiederhole mich da schon zum xten mal, traumhaft. es ging langsam immer hoeher bis an die baumgrenze und an diese besagten gletscher immer naeher. der schlusspunkt bildete eine aussicht auf eben besagte 6 gletscher. nach dieser tour ging es noch zum lake moraine, welcher ebenfalls nett umrahmt von bergen ist und es daher mal auf die 20-dollar-note geschaft hat. um mal wieder etwas voran zu kommen fuhr ich direkt noch weiter nach yoho, einem der kleineren national parks. da ich auf dem weg dorthin einen zug ueberholte, entschied ich mich einen kurzen halt an den zugspiralen einzulegen. diese sind bei den endlosen zuegen dafuer bekannt, dass man das ende noch sehen kann, wenn der anfang bereits wieder aus dem tunnel erscheint … bei unserm glueck (ich schreib mal wieder unser, weil ich ausgerechnet einen deutschen traf ;) , welcher mir als eisenbahnfan in ausfuherlicherweise alle einzelheiten naeher brachte) sahen wir dann auch noch gleich drei hintereinander. also der laengste hatte dann doch an die 132 wagen zu ziehen. sodann ging es weiter im yoho tal hinauf zu den zeithoechsten wasserfaellen in nordamerika, den takkwa falls, so um die 250 m wenn ich mich recht erinnere. in der naehe traf ich noch einen ranger mit frau an, welche dort in einer huette das wochenende verbrachten, so konnte ich endlich mal wieder englisch sprechen und wir unterhielten uns bis weit in die nacht hinein :) … das fruehstueck an den wasserfaellen war doch mal was, danach gins zurueck durch das tief zerklueftete tal im zickzack hinunter und zurueck auf den highway in richtung golden, pausen legte ich an einer natuerlichen steinbruecke, welche durch die kraefte des wassers geformt wurden, dem tuerkisblauen schimmernden emerald lake und den hoodos, sonderbar geformten groesseren und kleinern steinpilzen welche ebenfalls durch das wasser ausgewaschen wurden. doch dorthin ging es ueber einen kurzen doch recht anstrengenden pfad, der einiges an zeit und schweiss erforderte. die mittagspause hatte ich mir also wohl verdient und legte diese an einem gemuetlichen picknick platz an einem fluesschen ein, es gab eine sogenannte thueringer bratswurst, die sogar ueberraschend gut fuer hiesige schmeckte. dort traf ich auch wieder zwei deutsche die mit ihrem eigenen mobil unterwegs waren, zwei koelner noch dazu. nach einem plaeuschen gings weiter nach radium hot springs durch tief eingeschnittene taeler und einem 130 km langen sumpfgebiet namens columbia wet lands. an einem der schoenen aussichtspunkte schlug ich mein lager auf und bastelte mir aus meinen vorraeten eine soljanka :) … den folgenden tag ging ich etwas entspannter an und fuellte meine vorraete mal wieder auf ging ins caffe und danach in die heissen quellen, welche einen durch die radioaktivitaet etwas strahlen lassen :)

Verfasst von: sarit77 | Juni 20, 2007

neue bilder

habe heute mal ein paar neue bilder in die galerie laden koennen :)

Verfasst von: sarit77 | Juni 20, 2007

prince george – jasper

nach den faulenzer tagen, welche dringend mal noetig waren nachdem man nun doch einige kilometer abgespult hatte, ging es weiter in richtung canadische rockies. unser erstes ziel war der mt. robson provinical park. da wir in den parks nicht so ohne weiteres campen konnten, haben wir uns kurz zuvor ein lauschiges plaetzchen gesucht und dort unser lager aufgeschlagen. am naechsten tag informierten wir uns ausgiebig ueber die wandermoeglichkeiten und beschlossen spontan einen mehrtaegigen trip zu unternehmen. gesagt, getan packten wir meinen groessen rucksack mit dem noetigsten mieteten uns die jeweiligen campgrounds auf der strecke und zogen los. auf dem ersten stueck sahen wir noch eine ganze menge an tageswanderen die uns entgegen kamen, was spaeter jedoch deutlich abnahm. deutsche waren wie immer auch sehr zahlreich vertreten :0 … der wanderweg fuehrte an einem kleinen fluss direkt in richtung mt. robson, welcher einen grossartigen anblick bot. da der berg sozusagen bei 1000m startet und ziemlich senkrecht auf 3950 m ansteigt ist es wirklich sehr beindruckend ihn vor der nase zu haben. die nacht verbrachten wir dann auf einem sehr einfach eingerichteten zeltplatz, nunja fuer 5 candollar kann man auch nicht viel erwarten. gekocht wurde in einem shelter (nur ein dach, tische und ein ofen) anschliessend wurden die lebensmittel in geeigneten stahlboxen baerensicher verstaut. der naeste tag hatte es in sich, da wir einen doch sehr steilen anstieg vor uns hatten, jedoch wurden wir mit vielen grandiosen ausblicken auf zahlreiche wasserfaelle und seen belont. am ende unserer strecke, nach ueberquerung eines grossen geroellfeldes gelangten wir an einem gletschersee an in den naturgemaess selbiger sein eis abschob. dort machten wir ein gesundes mittagspaeusschen und begaben uns anschliessend auf den rueckweg zum ausgangspunkt. am letzten tag ging es dann zurueck zum parkeingang.

 auf dem parkplatz lernten wir 3 leute aus hamburg kennen … welche hier gleich mal recht herzlich gegruesst werden … da diese am naechsten tag eine raftingtour gebucht hatten, war unser entschluss nicht weit, so zogen wir zusammen zum zeltplazt am fraser river und buchten direkt. anschliessend gings noch mal ganz fix zum einkaufen von essen und getranken ;) in den naechst gelegen ort (33 km). in selbigen hatte sich auch ein schweizer baecker niedergelassen und bot dort den einheimischen seine ausgezeichnete ware feil … abends auf dem zeltplatz schlossen wir uns nach einem hervorragenden chillieinfopf einer gruppe maedchen an, welche ihren jungesellingenabend dort verbrachte, aber keine bange, da gehts nicht zu wie in koelle! … am naechsten morgen, nach kurzer nacht, gings ab auf den fluss, in dieser herrlichen naturkulisse …  nachmittags gings dann nach jasper.

leider ist es hier doch schon alles recht touristisch und somit auch nicht ganz preiswert. in dem 4500 seelendorf (zumindest im sommer) ist nicht ganz so viel los, es sei denn man ist auf souvenire aus. naja so erfolgte ein kurzer bummel durch die stadt und es ging zum ebenfalls nicht so guenstigen zeltplatz. am naechsten morgen verabschiedete sich leo schon mal und wir fuhren noch mal in die stadt und anschliessend im maligne canyon mit seinen bis zu 50 m tiefen schluchten. abends verabschiedete auch ich mich und suchte mir dann einen gemuetlichen schlafplatz am pyramid lake, welcher seinen namen vom gleichnamigen berg (2700m) hat. heute war ich in der werkstatt :) um eine fehlende schraube auf dem querlenker montieren zu lassen, habe mich schon gewundert warum es immer so quietscht ;) nunja nun kanns weitergehen.

Verfasst von: sarit77 | Juni 11, 2007

skagway – prince george

und wieder habe ich 1500 km auch meiner lady abgespult. urspruenglich hatte ich mit dem gedanken gespielt, einen teil dieser strecke mit der faehre zurueckzulegen, aber nachdem ich mich ueber die preise informiert habe und mich der sprit nur ein drittel dessen kostet, bin ich einen tag spaeter doch wieder auf dem landweg unterwegs. da sich das wetter wieder von seiner besten seite zeigte, war ich auch nicht mehr so enttaeuscht und sollte die entscheidung auch nicht bereuen. es ging also ein kleines stueck wieder zurueck und in richtung watson lake, wo es den beruehmte schilderwald aller hier vorbeireisenden verrueckten zu bestaunen gilt. so manch einer aus deutschland hat sich natuerlich auch dort verewigt. doch bis dahin dauerte es noch eine weile. kurz nach skagway und nach passieren der grenze wieder zurueck nach kanada, stoppte ich, da ich einen kleinen schatten am strassenrand sah. als ich diesen naeher betrachtete, identifizierte ich es als ein porcupine (stachelschwein), welches sich genuesslich an einem strauch labte, also nutzte ich die gelegenheit und sprang freudig drum herum, um bilder zu knipsen. nach ca. 20 min zog es dann seiner wege und ich sprang in meinen van um weiterzuziehen. jedoch musste ich nach 20 m feststellen, dass ein ausgewachsener grizzly doch geradewegs am strassenrand auf mich zukam. Nunja, da springt einem schon mal puls ein wenig nach oben, gerade noch mal glueck gehabt. wenigstens ließ er sich von meiner blauen lady nicht stoeren und ich konnte ihn doch ein wenig aus naechster enfernung bestaunen … tierbegegnungen interessanter natur hatte ich auf dieser fahrt noch so einige, z.b. ein seeandler, der doch eine ganze weile auf der strasse in 2 – 3 m enfernung vor mir herflog. verfolgt wurde er von einem steinadler, komischer weise hatte der seeadler einen marder in seinen klauen, ihm war wohl der ständige fisch doch etwas zu oede geworden, wer weiss. 

 auf dem weg nach watson lake besichtigte ich in teslin ein informationscenter der dort ansaessigen tlingit native people und ein dazugehoergiges museum, was doch recht interessant die geschichte und insbesondere die probleme in der zeit des baus des alaskahighways aufzeigte.

da das wetter nicht so ganz mitspielte und die strassen auch recht schmal und schlecht wurden, schlug ich mein lager etwas frueher auf  und verbrachte den abend in der naehe von good hope lake, der morgen versprach mit sicherheit besseres wetter. so war es auch dann und ich hatte doch am see bei herrlichem sonnenschein ein angenehmes muesli … eigentlich eher schon ein kascha, denn mit gekochter milch ;) … auf der weiterfahrt traf ich auf einen schon mehrfach gesichteten camper, sodass wir dann auch laenger ins gesprach kamen, sie hatten den gleichen weg und wollten nach stewart und hyder (alaska), denn die strecke sollte traumhaft schoen sein. auf dem weg dahin sah ich dann auch meinen ersten schwarzbaeren, der es sich am strassenrand in der sonne gemuetlich gemacht hatte und etwas vom saftigen gruen genoss, es folgten weitere ungefaehre 14 stueck auf dieser strecke. einen notwendigen zwischenstopp legte ich wieder in einem fast von uebergetretenen fluessen abgeschnittenen kleinen indinanerdorf ein, dies war auch notwendig, da es sich um ein doch recht langes stueck weg ohne tankstellen handelte. in dem dorf war alles doch recht beschaulich und die totempfaehle standen zur clan-identifizierung am strassenrand … das letzte stueck nach hyder verlief durch ein aeusserst enges tal, gesaeumt von hohen bergen, von denen ueberall wasserfaelle, bedingt durch die schneeschmelze, prasselten. in hyder haben wir uns dann hyderized im glacier inn ;)  und den abend dann in stewart verbracht … fruehstueck gabs dann am gletschersee mit panoramablick auf den gletscher eben. und auf gings weiter richtung smithers, in hazelton legte ich ebenfalls eine pause ein, um mir etwas kultur zu goennen, jedoch war alles noch vom hochwasser sichtlich getroffen und so besichtigte ich nur die altstadt … in smithers angekommen, suchte ich mir wieder ein gemuetliches plaetzen an einem see, wanderte am naechsten tag zu einem doppelwasserfall und machte mich auf die weiterfahrt nach prince gorge. auf der strecke dahin konnte man dann schon deutlich die landschaftliche veraenderung wahrnehmen, die dichten nadelwaelder wichen gemischtem baumbestand und weite flaechen fuer farmer kamen des oefteren auf den plan und vor allem war die besiedelungsdichte doch schon deutlich hoeher.

hier in prince george habe ich mich wieder mit leo getroffen und wir haben uns auf dem unigelaende eingenistet. Ach, ist das schoen, endlich mal wieder ein wannenbad, das wurde aber auch so langsam mal zeit :)

nun gehts weiter in richtung der grossen nationalparks

ps: mit den bilder dauert es noch etwas, da ich hier nicht immer einen usb-stick anschliessen kann, aber werden nachgeliefert

Verfasst von: sarit77 | Juni 6, 2007

denali – skagway

einige tage sind ins land gegangen und ich habe nun wieder einiges erlebt und zu berichten. da der denali highway direkt an der alaska range vorbeifuehrt war ich ja nun schon ein wenig geknigt, dass ich diese strecke nicht nehmen konnte. aber man kann schliesslich nicht alles haben. bin also wieder zuruck in richtung fairbanks aufgebrochen und habe dort noch mal etwas eingekauft und getankt, dass muss ich uebrings haeufiger mit dem waegelchen, aber naja, dafuer spar ich halt beim uebernachten ;) … die strecke hinter fairbanks war nicht wirklich aufregend, ausser das ich hier doch wohl mehr moose (das sind die elche alaskas nur noch groesser) gesehen habe als im nationalpark und vorallem direkt an der strasse! also immer schoen aufpassen war die devise. also gondelte ich schoen gemuetlich den ganzen tag vor mich hin bis ich tok erreicht habe. zwischendurch gab es hin und wieder kleiner pausen um die landschaft auch mal zu geniessen. zum schlafen habe ich mir einen parkplatz gesucht und mich zu einer reiche von wohnbussen gestellt. wie immer hat man hier oben eben den drang zum uebertreiben.

die fahrt von tok nach dawson city mit grenzuebertritt nach kanada war da doch schon wesentlich interessanter, spaeter zumindest, angangs ging es immer nur schnur gerade aus, will heisen nach 15 meilen kam ne kurve … so ging das doch einge zeit vorbei an endlosen waeldern die einem grossen waldband zum opfer gefallen schienen.

nach ein paar stunden kam dann der abzweig richtung dawson city, hier fing die strecke an doch wieder etwas aufregender zu werden, so ging es von nun an aberg auf und berg ab und die strasse schraubte sich so langsam die berge hoch. die strasse war einige zeit noch befaesstigt aber von vielen schlagloechern und bumps durchzogen. irgendwann war es mit dem asphalt ganz vorbei und es ging auf losem untergrund der grenze entgegen. je weiter ich vorankam desto einsamer wurde die strecke. die einsamkeit bewirkte wohl das sich auf diesem abschnitt alle entgegenkommenden fahrer gruessen :) … an einem kleinen fluss im nirgendwo legte ich eine kleine pause ein, leider sprang meine alte blaue lady nicht mehr an :( … sehlig und moralisch stellte ich mich schon darauf ein meine sachen zu packen, den aaa (adac) zu rufen hier doch eher zwecklos ist und ich sowiso kein netz hatte. zum glueck sprang er nach 20 min doch wieder an und weiter gings vorbei an ziemlich alten und gar nicht so alten goldgraebercamps. kurz vor der grenze legte ich noch einmal einen stop an einem doch sehr skurieln rastplatz ein, leider war er geschlossen (wie ich spaeter erfuhr, gabs wohl ehestreit und er hat vor wut den berg niedergebrannt … hmm). dort lernte ich jedenfalls ein sehr nettes kanadisches ehepaar kennen, welches mir noch oefter begegnen sollte.

an dem kleinen grenzuebergang ging alles recht fix und ich hatte auch keine probleme mit dem wagen, wie immer stellte man nur die ueblichen fragen nach waffen, drogen und dergleichen und wiso weshalb warum … weitergings nach dawson ueber den top of the world highway, eine wirkliche traumstrasse, da diese auf einem hochplateau entlang zirkelte. und man so ueber der baumgrenze weit ins land sehen konnte.

nach dawson gelangt man ueber den yukon mit einer kleine faehre und hat die moeglichkeit in der vergangenheit zu schnuppern, da doch noch recht viele der haeuser aus der vorletzten jahrundertwende erhalten geblieben sind, natuerlich steht alles ganz im zeichen des goldrausches und man kann sein geld auch heute noch im casino loswerden. in dawson traff ich mich zufaellig mit den kanadiern wieder und verbrachten den abend bei yukon gold. sie eine kinderbuchautorin und er ein kuenstler hatten doch einiges ueber die gegend zu erzaehlen und auch sonst zu :) … den zweiten tag habe ich mir die sehenswuerdigkeiten angeschaut und bin auf den nahegelegen berg gefahren um mir das wechselspiel von sonne und wolken ueber dem klondike anzuschauen.

die weiterfahrt nach whitehorse gestalltete sich etwas schwierig, da meine lady wieder nicht ansprang, gluecklicherweise hatte ich tags zufor auf dem berg ein paar kennen gelernt welche zwar helikoptermechaniker waren aber mir da troztdem tips geben konnten. offensichtlich hat der anlasser den geist aufgegeben. mit ein paar schlaegen lief er wieder und ich fuhr erstmal weiter. diesmal in begleitung eines israelis der mir schon in diversen hostels ueber den weg lief und spaeter auch noch mit einem englischen paerchen, welches ein groesseres problem mit dem auto hatte und nun so unterwegs war.

in whitehorse verbrachte ich erstmal die nacht im hostel und begab mich am naechsen tag auf die suche nach einem ersatzeil, dieses war jedoch recht schwierig, da der einzige gebrauchtteilehaendler am wochenende alle fuenfe grade sein liess. nunja gluecklicherweise kam leo aus skagway zurueck und wir erkundeten die stadt. das museum ueber die beringa, die eizeitlandbruecke zwischen russland und alaska, war sehr interessan, dafuer das nachtleben in der 23.000 einwohner grossen statt eher ueberhaupt nicht, naja bei 30.000 im ganzen bundesland kann man auch nicht viel erwarten ;)

endlich war montag und wir konnten den benoetigten anlasser organisieren und tauschen, und nun laeuft sie wieder :) … juhu

auf ging die weiterfahrt nach skagway … eine ebenfalls sehr schoene strecke vorbei an zahlreichen seen und ueber den withe pass, den schon die goldsucher nahmen, runter ans meer. hier sind ebenfalls viele haeuser erhalten geblieben und nun vollgestopft mit gift-shops fuer alle amerikaner dieser welt. aber wenigstens ist der ort huebsch anzusehen, insbesondere die alte eissenbahn mit dampflok.

Verfasst von: sarit77 | Mai 29, 2007

fairbanks

in dem kleinen hostel billie’s habe ich nun doch ganze vier tage verbracht, habe mich mit leo wieder getroffen, der aus dem norden mit seinem motorrad zurück kam und auf diverse papiere warten musste. den abend verbrachten wir in den heißen quellen …. sehr angenehm … das museum am nächsten morgen ist architektonisch doch mal eine auflockerung in der so sehr trüben baukultur und war doch sehr interessant, wenn gleich ein wenig umfangreich.

den folgenden tag habe ich damit verbracht doch noch mal mich nach einem fahrzeug umzuschauen. erstaunlicher weiße habe ich es doch noch mit hilfe des einheimischen „red“ und christiane … meine nette dolmetscherin aus ulm … eines gefunden … my car … ist zwar schon ein wenig alt aber dafür doch recht reichhaltig an platz.

da ich ja nun doch recht flexiebel bin, hatte ich mich entschlossen noch etwas zeit im denali hostel zu verbringen … habe ein wenig das auto aufpoliert und noch eine hickingtour mit christiane unternommen. eigentlich wollte ich anschließend den denali highway nehmen, aber nun hat mir das wetter einen strich durch die rechnung gemacht und ich muss über fairbanks in richtung kanada fahren. aber was soll’s, schließlich sind das die ersten wirklichen regentage nach drei wochen und ich habe ja nun mal genügend zeit.

Verfasst von: sarit77 | Mai 24, 2007

die tage im hostel im denali nationalpark habe ich doch sehr genossen. das hostel ist in einem doch sehr idyllischen tal an einem kleinen fluss gelegen und man kann hier sehr gut ausspannen … also fuer alle die es mal hierhin verschlaegt, nur zu empfehlen! … einen tag haben wir eine wanderung auf den mt. healey unternommen, puh wir sind erst gegen mittag los und die sonne stand also direkt ueber uns. da der pfad doch ohne unterbrechung stetig bergauf ging war es doch eine ganz schoene plackerei und wir haben bis zur spitze dann auch 2 h gebraucht, aber das hat sich wirklich gelohnt, ein herrlicher ausblick ueber das ganze tal … tagsdrauf haben wir eine busshutteltour ca 50 meilen in den park unternommen und dort dann eine wanderrunde gedreht. unterwegs gabs dann wieder sehr viele tiere zu bestaunen, aber am meisten beeindrucken eben doch die grizzlies.

kunde in einheimischem brauchtum haben wir auch noch einen abend genossen. direkt gegenueber ist eine pizzeria und pup, diese haben saisoneroeffnung gefeiert, mit nem chillikontest und bierausschank. natuerlich findet sobald der winter vorbei ist alles im freien statt, auch wenn dass hier eher dann noch so 2-5 C bedeutet, naja dafuer gabs ne band die den leuten eingeheizt hat sowie eben ein grosses lagerfeuer.

nach vier tagen war es aber nun an der zeit aufzubrechen und so habe ich die gelegenheit genutzt und bin mit dem englaender weiter nach fairbanks gefahren, hier in der alten goldgraeber statt, kann man sich ausreichend ueber native people, goldabbau und natuerlich die grosse oelpipeline informieren, ansonsten ist das 70.000 einwohner-nest doch recht verschlafen und daher werde ich wohl bald wieder richtung suedosten aufbrechen um mich so langsam kanada zu naehern. so ist es zumindest der plan ;-)

Verfasst von: sarit77 | Mai 19, 2007

erste impessionen

Verfasst von: sarit77 | Mai 19, 2007

wildnis

ein auto zu bekomen ist hier nun wirklich ein schwiriges unterfangen, aber darauf habe ich mich ja von anfang an darauf eingestellt. da ich bisher immer noch nichts meinen vorstellungen entsprechendes gefunden habe und sich die gelegenheit als guenstig erschien, habe ich mich einem englaender angeschlossen, der mit seinem gemieteten auto zum denali nationalpark mochte. somit hat mein trip sozusagen wirklich nun begonnen. so langsam wurde ich auch ungeduldig endlich aus der stadt rauszukommen … auch wenn es im hostel doch sehr nett war war es doch an der zeit endlich etwas von alaska zu sehen, was sich wirklich auch danach anfuehlte. und nun verweile ich in einer lodge mit vielen kleinen cabins drum herum … sehr nett … schoen idyllisch an einem gleinen fluesschen gelegen. gestern abend haben wir uns gleich ueber die entsprechenden moeglichkeiten erkundigt und ne tour per bus auf der einzigen strasse (es gibt auch keine anderen wege) gebucht. abends haben wir noch etwas der lagerfeuergemuetlichkeit gefroehnt … welche einem doch etwas recht komisch vorkommt, wenn man dann doch gegen halb ein in richtung schlafsack aufbricht und es immer noch nicht richtig dunkel ist (momentan geht die sonne so gegen elf unter)

heute sind wir dann in einem voll besetzen tourbus  (alles rentner und wir haben den altersdurchschnitt mal kraeftig gesprengt) ca 50 meilen in den park gefahren, da bei jedem sehenswerten punkt gestoppt wird dauert die tour auch seine 5 h, aber das lohnt sich wirklich … da wir auch noch recht viel glueck mit dem wetter hatten, gabs dazu auch noch alles moegliche was man sehen kann, schneehuehner, schneehasen, karibous und als wichtigstes natuerlich haben wir auch grizzlies gesehen. war schon ein imposanter anblick, diese maechtigen tiere mit ihren suessen babies zu bestaunen, am nachmittag haben wir dann noch ne kleine tour zu einem see unternommen, an welchem ein bieber haust, aber der hatte noch einen recht neugieren otter zum nachbarn :)

… tja war also schon alles spannend heut …

cu

Verfasst von: sarit77 | Mai 15, 2007

die zeit vergeht ja wie im fluge und schon ist die erste woche um …. erst einmal vielen dank fuer das feedback … bitte nicht boese sein, dass ich da nicht immer so drauf antworten kann, aber internet ist hier in bibliotheken zwar kostenlos, aber hier ist ja alles sooo weit aus einander … tja dann direkt zum wichtigsten der letzten tage …. war damit beschaeftigt ein auto zufinden, zwischenzeitlich hab ich auch mit dem gedanken gespielt mir ein moped zu holen, ja dass waer dann auch noch spassig, aber habe bisher weder das eine noch das andere gefunden, da sich meine preislichen vorstellungen leider nun in keinster weise denen der einheimischen befoelkerung decken … nunja unser spanischer freund hat uns da sehr weitergeolfen, haben an einer alten kiste etwas rumgebastelt, aber das hat nicht ausgereicht (he aber das kaputte fenster ging wieder hochzufahren) nunja einen weiteren vollen tag hat uns pedro durch ganz anchorage chauffiert aber es hat nix genuetzt … ein wenig unternommen haben wir aber auch, wir waren einen tag in seward, da pedro dort sein boot zum aufpolieren abholen musste, sind wir mit geduest (mano das war eine alte kiste mit der wir gefahren sind, angeblich sollte die auch etwas mehr power haben, aber auch auf der rueckfahrt mit dem boot haben wir doch so manch brenzlige situation gehabt, zumindest berg ab) das war eine doch recht sehenswerte tour an die suedkueste. in seword sind wir direkt auf eine vier-stuendige boatstour zum whalewatching gefahren, naja wir haben jede menge voegel verschiedenster art gesehen, seeloewen und so weiter, aber das hauptziel lies sich nicht blicken, landschaftlich war es doch sehr reizvoll. die noch vorhandenden gletscher sind gigangtisch anzusehen. ein paar delphine sind auch noch aufgetaucht und spielten eine weile mit unserem boat. das witzigste an der tour war jedoch, dass wir auf dem boot deutsche getroffen haben, ja schon wieder … naja und es stellte sich heraus, dass mir irgendwoher doch bekannte gesicht doch auch wirklich bekannt war, es war unser chauffeur von conder, welcher uns nach anchorage flog, man hatte ebenfalls etwas zeit und nutzte diese fuer einen ausflug.

 nunja ansonsten waren wir noch bei bekannten am wochenende untergekommen und haben ne partie gefeiert … einen ausflug auf die umliegenden berge gemacht und nun bin ich wieder dabei doch noch eine kiste zu bekommen.

 bis demnaechst

Verfasst von: sarit77 | Mai 10, 2007

new world

hallo leute,

so hier nun mein erster comment aus der neuen welt. zuerst einmal, ja ich bin gut angekommen!

 ansonsten muss ich sagen, dass es schon jetzt schwer faellt alles so zu berichten, was ich in den paar stunden erlebt habe. hier also ersteinmal ein kurzer abriss:

los gings am montag morgen um 5:30 vom neustaedter bahnhof mit einer mitfahrgelegenheit nach koeln. da es sich um ein grosses auto handelte, fand auch mein rucksack (liebevoll von meinem vati immer beere genannt) auch platz und dazu ging es auch doch recht zuegig voran. somit war ich mittags in koeln und konnte mich noch um ein verweisstes auto und meinen briefkasten kuemmern. anschliessend habe ich mich noch von der lieben karo verabschiedet und bin zu syke geduest, welcher sich dankenswerter weisse um meinen autoverkauf kuemmern wird. nochmals herzlichen dank dafuer! abends haben wir es uns gemuetlich gemacht und ich durfte noch mal seinen fantastischen kochkuensten froehnen.

am naechsten morgen gings dann ebenfalls zeitig los. mit der reichsbahn fuhr ich nach frankfurt und von da ging es ab nach anchorage. der erste flug ging nach whitehorse mit ca. 9 h flugzeit und etwas verzoegerung am start. in whitehorse wurden wir in einem container als transittouries zwischengeparkt. die flugzeit ging zwar ganz schoen an mein sitzfleisch aber es war noch auszuhalten. dass unterhaltungsprogramm war leider doch sehr enttaeuschent, aber naja. da ich zwei sitze fuer mich allein hatte, konnte ich mich wenigstens ausbreiten. die zwischen den wolken hin und wieder sichtbaree erde war doch schon recht beeindruckend anszschauen. besonders die ersten eisberge vor groenland waren doch sehr imposant, danach wurden die eisfelder doch immer groesser und nahmen stundenlang kein ende. genau so waren die ersten berge des festlandes doch in mannigfaltigem muster zu beobachten. nach dem zwischenstopp ging es nach einer stunde mit wieder etwas verzoegerung weiter, da die meisten passagiere ausgestiegen waren, galt dann freie sitzplatzwahl und so setzte ich mich mit einem netten maedel zu sammen welche gerade kennen gelernt hab. sie stammte urspruenglich, wie sollte es auch sein, aus pirna :D so konnte ich schon mal ein paar gute tips zu sprachkursen abgreifen. so bildeten wir dann auch ein team durch die diversen konntrollen und abfertigungen. erfreulicher weisse hatte ich doch nicht wie erwartet irgendwelche probleme bei der einreise, obwohl ich kein rueckflugticket vorweissen konnte. doch dies interessierte niemanden, man machte noch eher scherze ueber meine tourplaene zur noch winterlichen jahreszeit. also wieder mal voellig unbegruendete sorgen, vieleicht ist man hier auch diese verrueckten touristen eher gewoehnt als anderswo. mir soll es rechtsein. man war eher interessiert daran das ich keine krankheiten oder irgendwelche tierchen einschleppe und meine schoenen sandwiches wurden mir auch abgenommen.

Nun galt es zu klaeren, wie ich doch am besten zum hostel kommen, da waren am infostand doch zwei aeltere damen sehr auskunfstfreudig und dass sogar auf deusch, klar wieder mal deutsche einwanderer :)  vorbei aum ausgestopften eisbaeren gings dann nach draussen. auf der suche nach der busstation fand ich doch eine sehr nette leute welche mich nicht nur wieder mit zahlreichen informationen fuetterten sondern auch gleich anboten, im vw-bus zum hostel zu fahren. einer der beiden ist von wisconsin hierer unterwgs um in einem der nationalparks in der naehe von valdez als guide zu arbeiten. so hab ich schon eine menge uber die hiesigen toermoeglichkeiten erhalten, ausserdem gabs tips zum autokauf und versicherung und alles moegliche, da er schon auf touren durch sued und mitelamerika war. bevor es losging warteten wir noch auf einen anderen, welchem sie ebenfalls hilfe anboten. „thats is for a good carma“ ist die devise. und wie der zufall so spielt war der jenige auch noch aus koeln, wollte sein motorad in empfang nehmen und damit auch nach feuerland zu duesen.

tja und seit dem haben wir uns da erstmal zusammengetan. nach einigem hin und her gabs die maschiene dann auch und die jungs fuhren uns zu meinem hostel. dort haben wir dann eingecheckt und gleich wieder leute kennengelernt. z.b. jemand aus eritrea welcher von florida nach alaska unterwegs war. leider will er erst in ein paar wochen sein auto verkaufen, schade eigentlich.

nun galt es ersteinmal den magen zu fuellen. leo war ja schon mobil und hat daher ersteinmal ein paar lebensmittel fuers abendbrot organisiert. so gabs dann spaghetti ;) zwischendurch gab es ausserdem noch ein paar infos zu hostel und umgebung von unserer hosteldame (von uns nur noch liebevoll „ms sounds gooood?“ genannt. danach gings dann nach 35 stuendigem muntersein erstmal ins bett. die zeitverschiebung machte sich dann wieder um 5:30 bemerkbar (10h!!!) so dass wir dann schon wieder putzmunter waren. aber umdrehen und weiterratzen war die devise.

nach einem kurzen fruehstueck gings auf die suche nach AAA, dem amerikanischen ADAC. natuerlich auf dem moped, einer africa twin. helm brauch ich hier ja nicht ;)  zwischen durch wurden wir doch gleich wieder von leuten angsprochen, da muss ich sagen hier sind doch alle sehr sehr umgzaenglich. beim AAA gabs ebenfalls wieder infos kiloweise, karten, tourgides aso, und wieder alles sehr nette leute, danach haben wir beim honda-haendler wieder jemanden kennen gelernt, der uns heute die stadt zeigen moechte und evtl. auch beim autokauf fuer mich helfen kann. mal schauen. nunja jetzt sitze ich hier in einer bibliothek in der internet kostenlos ist und mein magen knurrt …

also bis spaeter

Verfasst von: sarit77 | Mai 5, 2007

kurz davor

 

So nun ist es soweit. Ich stehe nun kurz davor aufzubrechen in eine nun doch etwas ungewisse Zukunft. Denn am Dienstag geht der Flieger … uuhhhaaaa … so langsam wirds mir unheimlich. Doch erst möcht ich noch noch kurz meine letzten Tage schildern. Am Donnerstag dem 27.04.07 war dann der lang ersehnte letzte Arbeitstag gekommen, habe mich noch von ein paar Leuten verabschiedet und das letzte Gespräch mit meinen Chefs geführt. Anschließend noch meine Sachen gepackt und von dannen gezogen. Das ist schon irgendwie ein komisches Gefühl gewesen so nach 5 Jahren allem dort den Rücken zu kehren. Einige der Kollegen werd ich dann doch irgendwie vermissen und auch einige meiner Kunden. Zumal ich dann doch von diesen eher nicht diese Herzlichkeit zum Abschied erwartet hätte. Nun ja es war auch eine lange Zeit die ich dort verbracht habe, aber alles hat einmal ein Ende und nur dann ist Platz für Neues … mein Vati wartete schon geduldig auf mich mit dem Transporter um die restlichen Klamotten einzusacken. Einiges was ich noch vorher benötigt hatte, musste nun auch endlich mal verpackt werden. Zum Glück war Karo noch vorbei gekommen um ein paar Sachen abzuholen und mir etwas zu helfen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich es ohne sie niemals alles rechtzeitig hätte geschafft, denn wir haben doch bis tief in die Nacht hinein gebraucht. Freitag früh ging es dann zur Müllentsorgung um den Kram den keiner wollte oder brauchte zu entsorgen. Vati hatte da sichtlichen Spaß daran alles in die Container zu werfen. Danach ging es zurück zur Wohnung um die Möbel und Kisten in den Transporter zu verladen. Zwischendurch haben wir noch die Wohnung abnehmen lassen, bis auf das Loch in der Tür welches wir noch mit meiner Couch fabriziert haben ging alles ganz reibungslos und wir mussten auch nicht gleich raus, sondern konnten schön gemütlich alles verladen. So dann sind wir zu Karo die Matratze abliefern gedüst, anschließend gings noch ein paar Dinge regeln und ab auf die Autobahn. Unterwegs haben wir noch endlich mal was gegessen, den das wurde ja schon langsam wieder dunkel und das Brötchen zum Frühstück hatte sich schon längst verflüchtigt … der Samstag war vom Ausladen und Einlagern der ganzen Sachen geprägt, was zum Glück doch deutlich schneller von statten ging … die restlichen Tage habe ich damit verbracht, noch ein bisschen Zeit mit meinen Geschwistern zu verbringen und etwas Abschied im allgemeinen zu nehmen. So war ich noch mal zum Hexenbrennen an der Stätte meiner Kindheit. Leider ist das aber nicht mehr das Spektakel, was es einmal war und so habe ich doch nur noch recht wenige aus vergangenen Tagen wieder getroffen. Ich hatte zwar eigentlich auch nix anderes erwartet aber trotzdem ist es schon schade. Dafür waren die Ausflüge nach Pieschen und in die Dresdner Neustadt doch um so angenehmer. So konnte ich doch endlich mal den kleinen Leo Löper in Augenschein nehmen. Dem Vater zur Folge wird das wohl doch auch mal ein gaaaanz großer :-D …. die mehrfachen Treffen mit Familie Bauer waren wie immer doch auch sehr net und ich möcht mich auch noch mal für die Reiselektüre an dieser Stelle bedanken. Am meisten werden mir wohl aber doch meine Geschwister fehlen, aber die seh ich heut doch zum Glück noch mal. Also Isa ich will Tore sehen!!!

Verfasst von: sarit77 | April 24, 2007

2006 am baikal see

ich

Verfasst von: sarit77 | April 23, 2007

Hello world! :-)

am anfang ist aller dinge mühsiggang … also um ehrlich zu sein habe ich momentan noch so viele andere dinge zu erledigen, dass es hier erstmal nur um die basis gehen soll.

hintergrund meines blogs werden die für mich hoffentlich aufregendsten 365 tage meines lebens werden … selbst wenn die anzahl nicht genau stimmen sollte, aber das werde ich und ihr dann wohl erst später sehen ;-)

nunja um es kurz zu machen, ich gönne mir eine gewisse auszeit, welche natürlich sinnvoll gestaltet werden soll … daher habe ich mich dazu entschlossen ein zu reisen um etwas zu sehen, kultur zu erleben und menschen kennen zu lernen.

startpunkt wird anchorage in alaska sein und also grobe richtung gilt die panamericana … der rest wird sich zeigen.

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