nach den faulenzer tagen, welche dringend mal noetig waren nachdem man nun doch einige kilometer abgespult hatte, ging es weiter in richtung canadische rockies. unser erstes ziel war der mt. robson provinical park. da wir in den parks nicht so ohne weiteres campen konnten, haben wir uns kurz zuvor ein lauschiges plaetzchen gesucht und dort unser lager aufgeschlagen. am naechsten tag informierten wir uns ausgiebig ueber die wandermoeglichkeiten und beschlossen spontan einen mehrtaegigen trip zu unternehmen. gesagt, getan packten wir meinen groessen rucksack mit dem noetigsten mieteten uns die jeweiligen campgrounds auf der strecke und zogen los. auf dem ersten stueck sahen wir noch eine ganze menge an tageswanderen die uns entgegen kamen, was spaeter jedoch deutlich abnahm. deutsche waren wie immer auch sehr zahlreich vertreten :0 … der wanderweg fuehrte an einem kleinen fluss direkt in richtung mt. robson, welcher einen grossartigen anblick bot. da der berg sozusagen bei 1000m startet und ziemlich senkrecht auf 3950 m ansteigt ist es wirklich sehr beindruckend ihn vor der nase zu haben. die nacht verbrachten wir dann auf einem sehr einfach eingerichteten zeltplatz, nunja fuer 5 candollar kann man auch nicht viel erwarten. gekocht wurde in einem shelter (nur ein dach, tische und ein ofen) anschliessend wurden die lebensmittel in geeigneten stahlboxen baerensicher verstaut. der naeste tag hatte es in sich, da wir einen doch sehr steilen anstieg vor uns hatten, jedoch wurden wir mit vielen grandiosen ausblicken auf zahlreiche wasserfaelle und seen belont. am ende unserer strecke, nach ueberquerung eines grossen geroellfeldes gelangten wir an einem gletschersee an in den naturgemaess selbiger sein eis abschob. dort machten wir ein gesundes mittagspaeusschen und begaben uns anschliessend auf den rueckweg zum ausgangspunkt. am letzten tag ging es dann zurueck zum parkeingang.
auf dem parkplatz lernten wir 3 leute aus hamburg kennen … welche hier gleich mal recht herzlich gegruesst werden … da diese am naechsten tag eine raftingtour gebucht hatten, war unser entschluss nicht weit, so zogen wir zusammen zum zeltplazt am fraser river und buchten direkt. anschliessend gings noch mal ganz fix zum einkaufen von essen und getranken
in den naechst gelegen ort (33 km). in selbigen hatte sich auch ein schweizer baecker niedergelassen und bot dort den einheimischen seine ausgezeichnete ware feil … abends auf dem zeltplatz schlossen wir uns nach einem hervorragenden chillieinfopf einer gruppe maedchen an, welche ihren jungesellingenabend dort verbrachte, aber keine bange, da gehts nicht zu wie in koelle! … am naechsten morgen, nach kurzer nacht, gings ab auf den fluss, in dieser herrlichen naturkulisse … nachmittags gings dann nach jasper.
leider ist es hier doch schon alles recht touristisch und somit auch nicht ganz preiswert. in dem 4500 seelendorf (zumindest im sommer) ist nicht ganz so viel los, es sei denn man ist auf souvenire aus. naja so erfolgte ein kurzer bummel durch die stadt und es ging zum ebenfalls nicht so guenstigen zeltplatz. am naechsten morgen verabschiedete sich leo schon mal und wir fuhren noch mal in die stadt und anschliessend im maligne canyon mit seinen bis zu 50 m tiefen schluchten. abends verabschiedete auch ich mich und suchte mir dann einen gemuetlichen schlafplatz am pyramid lake, welcher seinen namen vom gleichnamigen berg (2700m) hat. heute war ich in der werkstatt
um eine fehlende schraube auf dem querlenker montieren zu lassen, habe mich schon gewundert warum es immer so quietscht
nunja nun kanns weitergehen.