Verfasst von: sarit77 | Juni 28, 2007

von jasper nach radium hot springs

da das wetter in den bergen immer etwas unbestaendig war konnte ich vormittags immer mit etwas regnen und so liess ich die tage etwas ruhiger angehen. nach der reperatur konnte ich nun die besichtigungen fortsetzen und ohne auto ist man in jasper ziemlich arm dran, da alles doch ganz etwas auseinander liegt … als naehstes fuhr ich also zum medicine lake und genoss den anblick, danach gings weiter zum maligne lake, welcher auf fast allen postkarten vertreten ist und fuer den jasper auch so bekannt ist, nunja die boats tour fuer schlappe 43,50 can$ musste dann doch nicht sein, also wanderte ich etwas am see und beschloss weiter zu fahren.  als naechstes fuhr ich dann mit der gondel auf den whistler (den sog. hausberg jaspers) um von dort bei nun herrlichem wetter die aussicht auf den ort und seine zahlreichen sehen zu geniessen. zwischendurch  auf der fahrt dorthin legte ich ein paar stops ein um die an der strassen spazieren gehenden schwarzbaeren zu beobachten. die lassen sich dort mitlwerweile gar nicht mehr stoehren. die nacht verbrachte ich am pzramid lake, welcher seinen namen vom gleichnahmgen gegenueberliegenden berg hatte. tags darauf ging es zum naehsten berg, dem mt. edith carvell, einer krankenschwester welche sich im ersten weltkrieg verdienstvoll fuer alle verwundeten eingesetzt hatte. direkt am fusse des berges war ein noch zugefrohrener see, welcher von einen dazugehoerigen gletscher gespeisst wurde. nach einer kleinen wanderung gings dann weiter zu den athabasca falls welche sich muehevoll in den felsen geschlieffen haben, zur abendsonne doch schon wieder beindruckend, eigentlich wollte ich dort gar nicht so lange verweilen, doch als ich dort drei paerchen aus sueddeutschland kennenlernte, verloren wir uns ein wenig in der zeit und schliesslich luden sie mich auch noch zum grillen ein, da konnte ich doch nicht wiederstehen und verbrachte auch die nacht auf dem rastplatz. die sechs waren mit ihren umgeruesstenen und nun gelaendetauglichen lkw’s unterwegs, wer mehr erfahren moechte kann dies unter der seite von helge & brigitte unter links. am naechsten morgen ging es zeitig weiter in richtung columbia icefield, der groessten zusammenhaengenden icemasse nach den polkappen, so glaube ich ;) … aber zuerst luden auf der strecke dorthin noch die ein oder anderen wasserfaelle und einige schoene ausblicke auf die berge zu einigen stops ein. fuer gegen 11h hatte ich auf dem athabasca galcier eine wandertour gebucht. ich glaube das zu beschreiben wuerde noch einen weiteren tag vor dem pc bedeuten, es war wirklich traumhaft und vor allem waren wir nicht in den touristen bussen die ueber ein stueckchen des gletschers chaufiert wurden, sondern bewanderten den ganzen! am spaeten abend gings noch weiter nach lake louise. der dortige see ist zwar ebenfalls sehr spektakulaer in die bergwelt eingefuegt, da steilaufragende faellswende und in weiterer entfernung ein gletscher ihn umrahmen, aber eben doch wieder sehr touristisch und sehr ueberlaufen. nach einem kurzen zwischenstop in einem hostel, in dem es zu ging wie im taubenschlag, und einer dusche, ging es auf einen rastplatz. dort traf ich im daemmerlicht wieder ein deutsches paerchen und einen italiener, welche sich fuer den naechsten tag die 6-gletschertour vorgenommen hatten. da ich diese auch unternehmen wollte, schloss ich mich direkt an. diese wanderung war wieder und ich glaube ich wiederhole mich da schon zum xten mal, traumhaft. es ging langsam immer hoeher bis an die baumgrenze und an diese besagten gletscher immer naeher. der schlusspunkt bildete eine aussicht auf eben besagte 6 gletscher. nach dieser tour ging es noch zum lake moraine, welcher ebenfalls nett umrahmt von bergen ist und es daher mal auf die 20-dollar-note geschaft hat. um mal wieder etwas voran zu kommen fuhr ich direkt noch weiter nach yoho, einem der kleineren national parks. da ich auf dem weg dorthin einen zug ueberholte, entschied ich mich einen kurzen halt an den zugspiralen einzulegen. diese sind bei den endlosen zuegen dafuer bekannt, dass man das ende noch sehen kann, wenn der anfang bereits wieder aus dem tunnel erscheint … bei unserm glueck (ich schreib mal wieder unser, weil ich ausgerechnet einen deutschen traf ;) , welcher mir als eisenbahnfan in ausfuherlicherweise alle einzelheiten naeher brachte) sahen wir dann auch noch gleich drei hintereinander. also der laengste hatte dann doch an die 132 wagen zu ziehen. sodann ging es weiter im yoho tal hinauf zu den zeithoechsten wasserfaellen in nordamerika, den takkwa falls, so um die 250 m wenn ich mich recht erinnere. in der naehe traf ich noch einen ranger mit frau an, welche dort in einer huette das wochenende verbrachten, so konnte ich endlich mal wieder englisch sprechen und wir unterhielten uns bis weit in die nacht hinein :) … das fruehstueck an den wasserfaellen war doch mal was, danach gins zurueck durch das tief zerklueftete tal im zickzack hinunter und zurueck auf den highway in richtung golden, pausen legte ich an einer natuerlichen steinbruecke, welche durch die kraefte des wassers geformt wurden, dem tuerkisblauen schimmernden emerald lake und den hoodos, sonderbar geformten groesseren und kleinern steinpilzen welche ebenfalls durch das wasser ausgewaschen wurden. doch dorthin ging es ueber einen kurzen doch recht anstrengenden pfad, der einiges an zeit und schweiss erforderte. die mittagspause hatte ich mir also wohl verdient und legte diese an einem gemuetlichen picknick platz an einem fluesschen ein, es gab eine sogenannte thueringer bratswurst, die sogar ueberraschend gut fuer hiesige schmeckte. dort traf ich auch wieder zwei deutsche die mit ihrem eigenen mobil unterwegs waren, zwei koelner noch dazu. nach einem plaeuschen gings weiter nach radium hot springs durch tief eingeschnittene taeler und einem 130 km langen sumpfgebiet namens columbia wet lands. an einem der schoenen aussichtspunkte schlug ich mein lager auf und bastelte mir aus meinen vorraeten eine soljanka :) … den folgenden tag ging ich etwas entspannter an und fuellte meine vorraete mal wieder auf ging ins caffe und danach in die heissen quellen, welche einen durch die radioaktivitaet etwas strahlen lassen :)


Antworten

  1. Hi Sándor,
    freut mich immer wieder Deine Berichte zu lesen!

    Übrigens tolles neues Layout!

    Gruß
    Kai

  2. Da schließe ich mich Kai an. Das neue Layout sieht super aus und passt auch richtig gut. Ist das Bild oben von Dir? Wenn ja, wo hast Du das denn gemacht? Liebe Grüße nach CAN, Thorsten.

    Wir werden morgen beim 6. MLT-Treffen auf Dich anstoßen. Bilder folgen natürlich. :D


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