nach den den vielen einsamkeit im norden und den eher doch recht kleinen staedten kam ich nun in vancouver an. die grosse der stadt war schon doch sehr uberwaeltigend und erschlug mich ein wenig. in den vielen tagen zuvor war kein vergleich zu dieser stadt zu finden. ueber lions’gate bridge hinein nach downtown. die hochhausschluchten und das gewusel der vielen autos war eine doch ungewohnte situation und so steuerte ich auch erstmal direkt das hostel an. da die halbinsel recht uebersichtlich unterteilt war, fiel es mir nicht schwer die richtige strasse zu finden. einen geeigneten parkplatz dafuer um so mehr. obwohl das hostel eigentlich schon ausgebucht war, hab ich mit ein wenig charme doch noch ein bettchen bekommen. das hostel ist nicht gerade eine augenweide und auch schon nicht mehr so weit entfernt von den eher unangenehmeren strassenzuegen. so bekam man schon manchmal eine kleine schow geboten, wenn man aus dem fenster sah. aber dafuer ist es wohl mit 10$ eines guenstigsten hostels in ganz amerika.
in vancouver traf ich mich mit leo wieder und da er schon ein wenig frueher da war, schlenderten wir am nachmittag durch die stadt, das war auch ganz gut so, denn ich brauchte etwas zeit um mich an die vielen menschen (ueber 2 mio) und diese hektik zu gewoehnen. ist schon ein kleiner kulturschock gewesen. die stadt besteht aus vielen extremen und alles ist dicht beieinander. hohe wolkenkratzer aus glas neben kleinen alten haeusern aus dem des letzten jahrhundert. es gibt vielerlei interessante dinge zu sehen oder einfach auch mal die aussicht am haven zu geniesen. so gibt es einen sehr grossen park, den man mit allen moeglichen fortbewegungsmitteln erkunden kann. deneben sind viele straende welche bei herrlichem wetter doch zum relaxen einladen. so lernten wir auch gleich leute kennen und spielten am strand volleyball. am 1. juli ist canadaday und diesen genossen wir im stanley park wie viele andere auch. dort machten wir es uns am wasser gemuetlich und genossen den ausblick auf die skyline und das feuerwerk. den nationalfeiertag feiern canadier doch deutlich anders als wir deutsche, denn hier ist es nicht nur ein einfacher arbeitsfreier tag sondern viel mehr ein wenig „indentitaetstag“. und so sahen wir auch ueberall menschen auf den strassen mit faehnchen in der hand oder wie bei uns zur wm des oefteren zu sehen, leute mit den nationalfarben und dem ahornblatt im gesicht. sehenswertes gab es vor allem in chinatown (aber nur tagsueber), gastown – einem alten hafenvirtel mit nun vielen restaurants, bars und shops. um sich mal ein gesamteindruck zu verschaffen, nutzte ich den nahegelegenen Harbour Centre Tower. bei schonem wetter kann man sogar vancouver island sehen. am spaeten nachmittag nutzte ich die gelegenheit und ging zu verguenstigten preisen in die vancouver art gallery. die ausstellung nannte sich von monet bis dali und dementsprechend war sie auch, man konnte ausserdem von gogh, picasso, rodin und viele weitere aus dem kunstuntericht bekannte kuenstler sehen
das war schon wirklich mal sehr schon viele dieser werke mal in natur zu bewundern. abends ging es dann mal ins nachtleben von vancouver mit ein paar einheimischen, die ich in der galerie kennengelernt habe.
am naechsten tag ging es noch mal zum strand um etwas sonne zu tanken. spaeter brach ich in richtung seattle auf.
hallo sándor,
schicke schilderungen und bildchen. weiterhin alles gute und immer eine handbreit schotter unterm reifen.
trifftse dich am 23.7. mit kyau und albert? und wann siehste anita und sandra? grüß die mal alle schön.
vielen lieben dank für die postkarte. war in der tat schön, was in der hand zu haben
hau mal rein und lass knacken.
liebe grüße ingo
Von: Ingo am Juli 18, 2007
um 2:52
Hi Sándor, da sind ja mal wieder richtig schöne Bilder dazugekommen. Und hast viel erlebt, wie man sieht. Hoffe, es geht Dir soweit gut. Ich terrorisiere in 2 Wochen wieder das Lotus Notes bei Bayer, wird wohl fade ohne Herrn Ritter.
Pass auf Dich auf, liebe Grüße, T
Von: THOR am Juli 25, 2007
um 7:08