nachdem ich mir ein gemuetliches plaetzchen mit einer traumhaften aussicht auf den mono lake gesucht hatte, konnte der tag nun enden. am darauf folgenden tag stand ich zeitig auf um da oben abgebildete bild zu schiessen. nach dem fruehstueck (es gab mal wieder haferbrei – welches doch dank amerikanischer chemieproduzenten doch leckerer schmeckt als es sich anhoert) fuhr ich hinunter zum visitor center von lee vening. dort traf ich leo wieder, der gerade dabei war alle angestellten in schach zu halten. sie waren alle ausschliesslich damit beschaeftigt seine bilder auf cd zu brennen.
… nachdem ich in dieser zeit das internet genutzte hatte, konnte ich doch noch ein paar informationen ueber diese gegen erhalten. so machten wir erkundungstouren zu den south fufa, ehmaligen fumarolen, die nun aus den wasser herausragten und besichtigten vulkancrater die ein breites feld an bimssteinen und obsidan hinterliessen. da die vulkane seit 600 jahren nichts ruhten, entschieden wir uns etwas laenger zu bleiben. am naechsten tag war ein bluegrass konzert und danach waren wir auf eine party bei „hamburger“ eingeladen. um uns die zeit zu vertreiben, liesen wir uns ein wenig im salzsee treiben und entspannten an den zahlreichen anderen seen in der umgebung. auf einer tour erfuhren wir auch noch etwas mehr ueber die entstehung der tufa und probierten von den zahlreichen fliegen larven
… das bluegrass konzert war sehr erfrischend. wie immer haben wir wieder zahlreiche leute kennengelernt und ausgelassen zu der frohen musik getanzt.
doch nun sollte es endlich richtung death vally gehen. die strasse fuehrte vorbei an manazar, dem amerikanischen interierungslager fuer japanische einwohner im 2. weltkrieg, und lone pine, einem kleinen staedchen vor der grossen leere.
wir fuhren direkt hinein in die merkliche einsamkeit, die letzte tankstelle verkaufte nur noch unleaded und dass zu wucherpreisen, auf den sehr steinigen zelt platz. zum glueck waren diese hier kostenlos. wer wollte hier auch schon freiwillig campen. einzig und allein trafen wir uwe wieder. nunja angenehm war hier etwas anderes, 38C und das um ca 23 uhr dazu ein wind der sich anfuehlte als wurde man direkt vor einem foen mit stufe drei sitzen. zum schlafen lies ich die tuer offen, aber so richtig konnte ich nicht einschlafen und morgen nur nicht vergessen die schuhe zu konntrollieren, wegen der skorpione. …
an hiking war bei diesen temperaturen kaum zu denken. im visitor center machtenw wir uns mal wieder schlau und kuehlten uns ein wenig ab. danach gings zu badwater dem „tiefpunkt“ in den usa mit -85.5 m. – einem salzsee, schauten uns die natural bridge an und fuhren durch verschiedenfarbig schillernde canyon. ab 10 uhr war der spass vorbei 50C im schatten und den gabs fast nirgends, im auto platzen bereits die ersten limodosen und alles moegliche schmolz dahin incl. wir. also schlichen wir uns in eine lodge mit grossem swimmingpool und genossen den restlichen tag in angenehmerer atmosphäre. nur am abend war ich ein klein wenig irritiert als ich die oertlichkeiten am campground aufsuchte und kurz vor dem hinsetzen diese niedliche tierchen wahrnahm. nunja begeisterung kam gerade nicht auf.
nach eine zweiten eher schlaflosen nacht, besichtigten wir noch den mosaik canyon und ich wanderte zu den wanderduenen hinaus. danach ging es mir leider nicht mehr so gut und hatte deutlich mit der hitze und vermutlich einem schlechten getraenk zu kampfen. die erlkoenige deutscher autohersteller nahm ich so gar nicht mehr war. so ging es nur mit mueh und not in richtung las vegas.