Verfasst von: sarit77 | September 5, 2007

las curces

in las cruces angekommen gab es ein herzliches wiedersehen mit monica, welche ich ganz am anfang meiner reise in anchorage kennen gelernt habe. das war ja nun schon dreieinhalb monate her. ich war eingeladen in ihrem hause mit einem schoenen garten und teich mich zu erholen so lange wie mir zu mute war. nach den vielen tagen an so vielen verschiedenen orten war es doch mal wirklich sehr angenehm an einem ort zu bleiben und auch einfach mal nix zu tun. tagsueber war es sowieso viel zu warm dafür. and den nachmittagen wurde es dann kühler und so das wir einige kurzunternehmungen starteten. so ging es als erstes in den white sands national park. dort findet man wohl den wirklich weissesten sand der welt. obwohl die sonne stetig darauf scheint, ist der sand nicht heiss und man kann barfuss umher wandern, die dünen hinunter rutschen oder einfach mal rumliegen. ausserdem unternahmen wir einige jeep touren. so konnte ich in verschiedenem  gelände meine fahrtechnischen fähigkeiten unterbeweis stellen. spass macht es alle mal mit dem jeeb über felsen zu klettern oder sandünen hinauf zu brausen. ausserdem besuchten wir ein hostel einer deutschen ganz in der nähe. am wochenende testeten wir die barszene in mesilla, einem kleinen typischen mexikanischen dörfchen. in dem auch schon billy the kid schon verweilte, allerdings nur im knast. so konnte ich erste erfahrungen in richtiger mexikanischer küche sammeln. und die ist doch seeeeehr köstlich.

am samstag ging es nach vergeblicher suche nach einem internetcafe daran, meine lady leider zu verkaufen. vorher musste ich noch zur post, was auch gar nicht so einfach war, da ich wieder kreuz und quer durch die stadt duesen, da alle post offices underschiedlich auf hatten. so war es dann auch schon nachmittag und ich startete mit ponch im schlepptau zum autoverkauf. ich hatte dies lange vor mir hergeschoben und hatte eigentlich auch jetzt noch keine lust dazu, aber es musste halt sein. also fuhren wir zum ersten autohaendler hier in der naehe. aber das angebot war nicht so doll, vierhundert dollar und nur wenn er wirklich gut rollt. naja und zeit hatte er auch keine sich das auto anzuschauen. also gings zum naechsten. eigentlich nur ein ganz kleiner haendler und er erleuterte mir das er normalerweise nicht mit so alten autos handelt. aber ich wahr ihm sympatsich und andersrum. so schwaezten wir eine ganze weile ueber wandern und bergsteigen. der gebuertige iraner erzaehlte mir, dass er den mt. mckinley schon mehrfach bestiegen hat und eben den everest und zahlreiche andere berge im himalaya ebenfalls :) , das jon (krakauer) zur zeit auch in new mexico lebt und er in 1996 auch im base camp war. wem dies nichts sagen sollte, dem empfehle ich das buch „in eisigen hoehen“ und ueberhaupt seine werke. nunja also nach einer ganzen weile waren wir uns einig. ich erhielt 500 dollar und das obwohl er sich das auto nicht mal wirklich angeschaut hatte. das ging wirklich einfach, denn ich hatte schon mich gedanklich darauf eingerichtet den restlichen tag autohaendler abzuklappern. am abend war ich durch monicas cousin auf eine mexicanische hochzeit eingeladen. es wurde selbstverstaendlich jede menge koestlichkeiten aufgetragen und die mariachi band spielte auf.

nach anderthalb wochen war es nun zeit aufzubrechen und so ging es richtung el paso. monica übergab mich kurz vor der grenz ihrem exfreund der auf der anderen seite in ciudad juarez wohnt und mahnte an ihre worte zu denken. fuer amerikaner ist wohl mexico die dritte welt und alles hier ist doch sooo gefährlich und ich sollte blos aufpassen auf mich. nunja josè führte mich durch die stadt und brachte mich anschliessend zum bus. und auf gings nach chihuahua.


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien