puebla ist eine 1,5 mio stadt und hauptstadt des gleichnamigen bundesstaates suedoestlich von mexico city. mit einem schoenen zentrum im ueblichen kolonialstil war sie jedoch recht sehenswert. ich bezog quartier in einem hostel mitten im zentrum mit einem wunderschoenen patio und cafe. besonders sehenswert war das hiesige museum, welches zur abwechslung eine sehr interessante austellung des iranischen nationalmuseums ueber persion bot. aber auch die exponate ueber die prehispanische zeit waren gut sortiert. lange verweilte ich allerdings nicht, da ich mit einem freund in cholula verabredet war. cholula ist eine deutlich kleinere stadt, dafuer aber mit unzaehligen kirchen versehen, es sollen 365 an der zahl sein und fuer jede gibt es im jahr ein kleines feuerwerk. eine der kleinsten, dafuer aber eine der bedeutensten befindet sich auf einem kleinen berg mitten in der stadt. bei diesem huegel handelt es sich um eine ebenfalls ehemalige pyramide der atzteken von ca. 62m hoehe. in cholula genoss ich ein wenig das wiedertreffen mit einem freund, so liesen wir uns am parque de central crepes mit nutella und bananen schmecken und kochten abends gemuetlich bei ihm zu hause. das wetter war leider hier nicht ganz so toll und so konnte ich den beruechtigten popocatepetl auch wenn er noch so nah war nicht sehen. erst am naehsten morgen zeit er mir sein unglaubliches antlitz. gestern noch in volken nicht auszumachen und dann ploetzlich so nah und beeindruckend. zu besteigen war er leider aufgrund letzterer aktivitaeten nicht. nur muehsam konnte ich mich davon loesen jedoch wollte ich nun weiter nach oaxaca. der hauptstadt des naechsten bundeststaates. die fahrt dauerte zwar einige stunden, war dafuer aber ein erlebnis fuer sich. es ging hinauf und hinab durch die berge des hochlandes. auch oaxaca ist vom kolonialen stil deutlich gebraegt und gefaehlt mit ihrem flair vielen reisenden besonders. untergekommen war ich in einem schoenen kleinen hostel mit gemuetlichen patio umringt von vielen pflanzen, haengematten und dergleichen. gefuehrt wurde das hostel von drei indios. eine einladung zum klettern der drei nahm ich gern an. am vormittag schauten wir bei einem kletter-indor-kontest zu, bei dem der juengst daran teil nahm und den zweiten platz belegte. am nachmittag ging es dann hinaus um am richtigen felsen zu ueben. so leicht wie in der halle war es zwar nicht mehr aber doch dafuer auch viel schoener und mit herrlichem ausblick verbunden, den abend ruehte ich meine beanspruchten muskeln aus. in der gemeinschaftskueche wurde dann dem namen enstprechend gemeinsam gekocht und von der perle oaxacas gekostet
… ein weitere schoenes erlebnisse waren der besuch der ruinenstaedte monte alban der zapoteken, gelegen auf einem berg oberhalb oaxacas. die anlage ist sehr gepflegt und bietet tolle einblicke in die verschiedenen baukuenste und das astrologische wissen der damaligen zeit. zudem hat man einen tollen blick ueber die umliegenden taeler … in der „naehe gelegen“ lagen salzquellen, welche herrliche formationen bildeten, die versteinerten wasserfaellen glichen. um dorthin zu gelangen, nahmen wir eine busfahrt von etwas mehr als 1 stunde auf uns, um dann in ein colectivo zu wechseln und mit diesem ueber eine schotter und schlampiste noch mal gute 1,5 h zurueck zu legen. die fahrt auf der holzpritsche hatte sich aller dings wirklich gelohnt und so erholten wir uns von den strapazen in wunderschoenen salzpools von denen wir einen grandiosen blick auf das uns zu fuessenliegende tal boten. oaxaca an sich hat aber auch viele sehenswuerdigkeiten zu bieten, ohne dass man sich langer strapazen aussetzten muss. die zahlreichen wunderschoenen kirchen muss ich wohl nicht mehr erwaehnen. das in einem ehemaligen konvent untergebrachte museum bot ebenfalls interessantes ueber die geschichte der hiesigen indigenen voelker und aber vor allem auch ueber die unabhaengikeitsbewegung.
Verfasst von: sarit77 | Januar 16, 2008
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