
nach den erholsamen tagen am meer hatte ich genuegend kraft getankt um ins hochland aufzuberechen, und so schob sich dann unsere deutsche karawane weiter. wir nahmen diesmal einen bus der ersten klasse um uns ein wenig komfort zu goennen und auch weil es ueber nacht ging. da moechte man doch schon etwas mehr beinfreiheit und bequemlichkeit haben. die spanischen filme verstand ich immer noch nicht. frueh morgens angekommen liefen mir ebenfall schon wieder bekannte ueber den weg. nunja ist eben eine typische reiseroute und in san cristobal, so hiss unser ziel, will jeder mal gewesen sein. die hochburg der zapatistas mit ihrem charismatischen anfuehrer marcos ist ein inbegriff aller reisenden. der kampf der zapatistas waehrt nun schon seit ueber 20 jahren fuer

rechte der indigenen bevoelkerung. san christobal ist eine im hochland von chiapas gelegen wunderschoene stadt und strahlt einen gemuetlichen flair aus. sie laedt zum umher schweifen ueber den zocolo mit den zahlreichen restaurants und bars sein, man ist versucht alle der groesseren und kleinen museen (z.b. jade, bernstein, des schweizer naturkundlers blom) zu erkunden. darueber hinaus laden die wunderschoenen bunten maerkte zum durchstoebern nach allerlei indianischer handwerkskunst ein. selbige sind auch im stadt bild deutlich vertreten mit ihrer in den verschiedenst farblich gemischten trachten kommen sie aus den umliegenden bergen herunter um ihre waren feil zu bieten.
da die natur aber ebenfalls einiges hier zu bieten hatte, unternahmen wir eine tour mit bus und colectivo, um uns den canyon de sumidero nicht entgehen zu lassen. dieser zwar kuenstlich durch einen staudamm entstandene see zwengt sich immer noch duch ein ausserst romantisches tal mit steilwenden von bis zu 800 m hoehe. in diesem national park fuehlten nicht nur wir uns wohl. zahlreiche voegel und auch krokodile nennen diese kleine paradis ihr heim.
von san christobal aus ging es weiter nach palenque. diese runinestaette ist ebenfalls ein muss fuer mexoco-reisende. gluecklicher weise fanden wir eine unterkunft recht nah und hatten somit am naechsten tag nur einen gemuetlichen spaziergang auf das gelaende. unsere gruppe war nun mitlerweile recht angewachsen. in san christobal hatten wir ein belgisches paerchen kennen gelernt und mit einem chilenischen paerchen hatten wir uns hier auch wieder getroffen. allerdings auf dem weitlaeufigen gelaende verliert man sich doch recht schnell. palenque ist daher etwas ganz besonders, da es wirklich noch mitten im dschungel liegt und man hier dem entsprechend hindurchstreift. die lautstark bruellenden affen von letztem abend konnten wir allerdings in den baumwipfeln leider nicht entdecken. dessen tat dem jedoch keinen abbruch, da ach so dies ein beeindruckende historische staedte ist und man stundenland hier und da neue interesante details entdecken kann.
templo mayor 
von hier aus trennte sich unsere gruppe fuer eine weile. ich fuhr weiter nach merida.