Verfasst von: sarit77 | Januar 21, 2008

die pacific kueste

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nach so viel kultur und so vielen staedten, war ich nun zwar nicht reif fuer die insel, aber fuer den strand. und so machte ich mich mit einem kanadier mit dem sonderlichen namen „waid“, den ich in oaxaca kennen gelernt hatte auf den weg nach puerto escondido. bekannt war mir der ort bisher nur aus den mexicanischen liedern, welche ich allerdings ja nicht verstand. wir namen einen wahnsinnig guenstigen bus der zweiten klasse, welcher wohl schon seit den 60igern seine taetigkeit versah. das tat dem jedoch keinen abruch, da abgesehen von der klimaanlage es auch kaum unterschiede gab und schneller waren die luxusliner ebenfalls nicht auf der ausserst kurvigen und bergigen strecke. so ueberquerten wir die bergkette, welche die wolken des pazifik abhielt weiter ins festland vorzudringen und somit einen herrlichen nebelwald schufen. die huegeligen berge sind erstaunlich gut besiedelt, auch wenn man die kleinen huetten dichten gruen kaum ausmachen kann. und so genoss ich die 10 h fahrt hinunter an den strand. in puerto escondidos angekommen suchten wir uns ein guenstiges hostel fuer ca. 3 euro. viel zu erzaehlen gibt es ueber puerto escondidos nicht. die pazifik kueste hat wunderschoene straende, aber auch eine gefuerteten unterwassersog. nichts desto trotz konnte ich der versuchung nicht widerstehen etwas surfen auszuprobieren. nunja einfach ist es nicht und man braucht schon ein wenig ausdauer, ein meister ist schliesslich noch nicht vom himmel gefallen. wenn man allerdings da erste mal eine welle gestanden hat, will man mehr :) … die tage am strand waren laengst mal faellig gewesen, denn auch reisen ist anstrengend. nichts desto trotz habe ich auch hier ein wenig unternommen. z.b. ausfluege in die noerdliche mangroven landschaft, welche einem labyrinth gleichen. nach einer woche wurde ich dessen jedoch ueberdruessig und beschloss zum naechsten strand weiter zu ziehen.

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mit ein paar deutschen, welche ich tags zuvor kennen gelernt habe, gings also weiter nach mazunte. einem ebenfalls malerischen strand ca. 50 km suedlich. in mazunte ging es noch viel mehr tranquilo zu. ein verschlafenes kleines nest fern ab der hauptstrasse. nur zu erreichen mit dem colectivo. aber hier erst recht trifft man alte bekannte des weges wieder. die schoenen sandstraende locken fast jeden backbacker an um ein wenig zu verweilen. dem meeresrauschen sich hinzugeben und zu relaxen. tags ueber bodysurfing in der etwas staerkeren brandung oder auch mal beachvolleyball (wobei man gegen die semiprofessionellen mexicanischen strandgirls schon etwas ausgeschalafen sein sollte)

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oder auch mal ein ausflug zum schwimmen mit meeresschildkroeten, delfine beobachten oder zum schnorcheln. in der nahegelegenen strandbar kehrten wir regelmaessig ein, da wir mit den besitzern, einem argentinischen paerchen, uns recht gut verstanden und auch juri´s (einem der deutschen) seinen geburtstag mit landestypischem mescal begossen. und vor dem nachtprogram schaute man erstmal welchen gast man den heute in der huette hatte (skorpion, krabe und anderlei getier wechselten sich ab). und so verbrachte ich auch hier noch eine woche am strand.


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